Chirurgische Behandlung von Gelenken in

Arthrose: Behandlung bei Gelenkschmerzen - Asklepios

Dorsopathies und Osteochondrose Unterschiede

Fehlstellungen der Zähne stellen häufig ein ästhetisches und funktionelles Problem dar. Eine Behandlung erfolgt durch den Kieferorthopäden mit herausnehmbaren oder auf den Zähnen befestigten Apparaturen. Sind jedoch nicht nur die Zähne im Kiefer verschoben, sondern der Oberkiefer zum Schädel oder beide Kiefer gegeneinander fehlpositioniert, muss diese Fehlstellung chirurgische Behandlung von Gelenken in korrigiert werden. Einleitung Schon kurz nach Einführung der Allgemeinnarkose in der Mitte des Jahrhunderts werden die ersten Operationen zur Verlagerung der Kiefer beschrieben.

Diese bleiben jedoch lange Pioniertaten — sehr blutig und komplikationsbehaftet. Erst in der Mitte des Jahrhunderts werden die wichtigen Arbeiten zur Etablierung der heute noch gängigen Operationsverfahren durch Hugo Obwegeser in Zürich und Karl Schuchardt in Hamburg publiziert und seit den er Jahren sind die Eingriffe zunehmend Routine mit entsprechend gestalteten Spezialinstrumenten und kalkulierbaren Operationsrisiken besonders auch bei der Oberkiefer-Osteotomie.

Seitdem trauten sich mutige Operateure, auch beide Kiefer in einer Operation zu verlagern. Die Entwicklung der Miniplatten-Osteosynthese ersetzte bis dahin verwendete Draht-Osteosynthesen und ermöglichte stabile und vorhersagbare Langzeitergebnisse.

Heute ist die bimaxilläre Umstellungsosteotomie, also die Verlagerung von Ober- und Unterkiefer in der gleichen Operation in unserer Abteilung die überwiegende Behandlungsform. Im Laufe des Jahres waren von den insgesamt 46 Umstellungsosteotomien der Kiefer 32 bimaxilläre Operationen.

Die Behandlung von Zahnfehlstellungen ist grundsätzlich kein Bestandteil der unentgeltlichen truppenärztlichen Versorgung. Da bei der Rekrutierung seit einigen Jahren verstärkt auf das Vorliegen von behandlungsbedürftigen Zahn- und Kieferfehlstellungen geachtet wird, ist der Anteil der Soldaten an unseren Patienten, die eine Umstellungsosteotomie erfahren, rückläufig und liegt zur Zeit bei einem Drittel.

Mit dieser Apparatur werden zunächst die Zahnbögen ausgeformt, gekippte Zähne aufgerichtet oder gedrehte Zähne derotiert. Dieser Behandlungsabschnitt dauert häufig etwa ein Jahr, kann chirurgische Behandlung von Gelenken in auch kürzer oder wesentlich länger sein.

Der Patient bekommt einen Termin zur Erstellung der Planungsunterlagen. An diesem Tag werden Abformungen der Kiefer genommen, eine Bissnahme durchgeführt und mit einem Gesichtsbogen die Beziehung vom Oberkiefer zu den Gelenken registriert. Der Patient chirurgische Behandlung von Gelenken in in Hinblick auf die entscheidenden Parameter der Anomalie Parallelität von Bipupillar- und Okklusionsebene, Mittellinienverschiebungen, Nasolabialwinkel, Lippenkontur, Frontzahnschau und Kinnprominenz chirurgische Behandlung von Gelenken in einmal genau untersucht und vermessen und das genaue operative Chirurgische Behandlung von Gelenken in festgelegt.

Dieses wird mit dem Patienten besprochen, es wird ausführlich auf die Risiken eingegangen insbesondere die Verletzung von Ästen des N. Eine allgemeine Anamnese, die Blutentnahme und die Vorstellung beim Anästhesisten bereiten die Narkose vor. Blutkonserven werden nicht vorbereitet; in den vom Autor überblickten Jahren war kein Blutverlust zu verzeichnen, der auch nur annähernd chirurgische Behandlung von Gelenken in Gabe von Eigen- oder Fremdblut erfordert hätte.

In den ein bis vier Wochen bis zum Operationstermin wird nun die Modell-Operation im hauseigenen Labor durch den Operateur vorgenommen, bei der die Verlagerung der Kiefer am Modell vorweggenommen wird. Die OP-Splinte quasi Übertragungsschlüssel von der Modell- auf die tatsächliche Operation werden dann im zivilen Dental-Labor oder in speziellen Fällen auch selbst hergestellt.

Operation Die Operation erfolgt in Vollnarkose, die Intubation nasal, in speziellen Fällen chirurgische Behandlung von Gelenken in submandibulär durch den Mundboden. Nur die Spaltung des Unterkiefers in der Mitte zur Anwendung eines Distraktors zur Verbreiterung des Unterkiefers wird auch in Lokalanästhesie durchgeführt.

Wird auch der Oberkiefer operiert, streben wir einen Mitteldruck von unter 70 mm Hg an. Eine medikamentös induzierte Hypotension auf 60 mm Hg, wie sie teils in anderen Kliniken durchgeführt wird, war bei uns bisher nicht notwendig.

Hochverlagerungen werden bei prognathen Fällen gelegentlich mit einer Rückverlagerung kombiniert, was eine deutliche Harmonisierung chirurgische Behandlung von Gelenken in Profils bewirkt. Relativ häufig besteht die Indikation zu einer gleichzeitigen Verbreiterung des Oberkiefers, die im hinteren Bereich bis ca.

Eine zweite vorgeschaltete Operation zur Gaumennahterweiterung mit einer Dehnschraube kann so vermieden werden. Gelegentlich werden zusätzliche Kiefersegmente mobilisiert, um besondere Verformungen des Zahnbogens auszugleichen. Verlagerungen im Korpus sind allgemein in den Hintergrund getreten und werden auch bei uns nur selten durchgeführt. Im Bereich des Ramus sind es drei grundsätzliche Varianten, die bei den unterschiedlichen Ausgangssituationen zur Anwendung kommen:.

Eine bimaxilläre Umstellung dauert bei uns je nach Anspruch zwischen drei und fünf Stunden. Sowohl im Ober- als auch im Unterkiefer können die Verlagerungen auch mit Distraktoren vorgenommen werden. Chirurgische Behandlung von Gelenken in kann typischerweise bei syndromalen Missbildungen oder extremen Verlagerungsstrecken chirurgische Behandlung von Gelenken in sein.

Der Operationssplint wird für vier Wochen mit Draht am Oberkiefer befestigt, bei sagittalen Spaltungen des Oberkiefers für sieben Wochen. Eine starre intermaxilläre Fixierung IMF erfolgt nur bei der vertikalen und vertikosagittalen Osteotomie, da hier im Gegensatz zu vielen Darstellungen in der Literatur keine Osteosynthese vorgenommen wird. In den anderen Fällen mit Unterkieferbeteiligung werden Führungsgummis für ca. Nach der Operation kommt der Patient in den Aufwachraum und danach chirurgische Behandlung von Gelenken in wieder auf die periphere Station und wird nach fünf bis sieben Tagen entlassen.

Bei Umstellungen, die auch den Unterkiefer betreffen, ist die strenge Einhaltung einer breiigen Ernährung für sechs Wochen wichtig, da die verwendeten Platten einer Belastung durch Kaukräfte nicht standhalten würden.

Nach Entfernung des Splintes sollte die kieferorthopädische Behandlung sofort wieder aufgenommen werden. Diese benötigt meistens noch sechs bis zwölf Monate zur Feineinstellung der Okklusion. In diesem Zeitfenster streben wir auch die Entfernung des Osteosynthesematerials an. Fallbeispiel Anhand eines von der Planung anspruchsvollen, aber nicht untypischen Fallbeispiels möchte ich den Ablauf einer solchen Behandlung einmal schildern.

Ein jähriger Chirurgische Behandlung von Gelenken in wurde dem Autor von einem Zahnarzt aus einer niedersächsischen Kleinstadt überwiesen. Diese hätten sich im Verlauf einer drei Jahre währenden Behandlung an einer universitären kieferorthopädischen Abteilung eingestellt.

Bei der Untersuchung des Patienten zeigte sich eine linkskonvexe Gesichtsskoliose mit deutlicher Abweichung des Unterkiefers nach rechts Abb. Diese sei seit 6 Jahren bekannt, habe sich immer weiter verstärkt und sei auch Anlass für die bisherige Behandlung gewesen. Die Frage, ob dem naheliegenden Verdacht auf ein autonomes Wachstum im linken Kiefergelenk nachgegangen worden sei, wurde verneint. Wir veranlassten zunächst eine knochenszintigraphische Untersuchung, die den Verdacht auf eine Hyperaktivität der subchondralen Wachstumszone im linken Gelenkköpfchen mit der Folge einer hemimandibulären Elongation bestätigte.

Diese Störung, die typischerweise im Alter von chirurgische Behandlung von Gelenken in bis 19 Jahren auftritt, verursacht für sich genommen keine Schmerzen.

Wir entfernten zunächst über einen retroaurikulären Zugang die Gelenkfläche des linken Gelenkköpfchens mit der darunter liegenden Wachstumszone und fertigten 6 Monate später eine Kontroll-Szintigraphie an, die kein Wachstum mehr nachweisen konnte. In der Zwischenzeit wurde der Patient einer in der Erwachsenen-Kieferorthopädie sehr erfahrenen Kieferorthopädin vorgestellt, die nach Bestätigung der Normalisierung des Wachstums mit der kieferorthopädischen Behandlung mit einer Multiband-Apparatur in Ober- und Unterkiefer begann.

Es folgte die Modelloperation in unserem Dental-Labor durch den Operateur, bei der die vorliegenden Modelle zunächst in der Zuordnung in einen Artikulator gebracht wurden, die der tatsächlichen Situation chirurgische Behandlung von Gelenken in Abb.

Ein zweites Modellpaar wurde nun entsprechend der am Patienten ermittelten Planung verlagert einartikuliert Abb. Bei der vorliegenden nach links abfallenden und im Unterkiefer stark verwundenen Okklusionsebene wurde entschieden, den Oberkiefer in Le Fort I-Ebene links hoch zu verlagern und asymmetrisch zu teilen, um ihn durch zusätzliche Anhebung des linksseitigen Fragmentes an die unteren Zähne anzupassen.

Dadurch konnte die postoperative kieferorthopädische Feineinstellung erheblich beschleunigt werden. Eine Korrektur der Okklusionskurve im Unterkiefer hätte keine Vorteile gehabt, wäre aber operationstechnisch erheblich aufwändiger.

Bei der vorliegenden Kiefergelenkproblematik und der erheblichen Verschwenkung in der transversalen Ebene Abb. Entsprechend wurde der Splint mit Lücken und einem Gaumenbogen gestaltet, um dem Patienten in den dreieinhalb Wochen der starren intermaxillären Fixierung die Ernährung zu erleichtern und gleichzeitig die Verschiebung des Oberkiefers für insgesamt sieben Wochen zu stabilisieren.

Der Gaumen wurde beidseits der Mittellinie unter Schonung der Schleimhaut durchtrennt sowie zwischen den Zähnen 22 und Die Fragmente mit den Gelenken legten sich sofort locker in die neue Position, so dass nur ein wenig Kantenglättung erforderlich war. Auf der linken Seite musste das Fragment unten mehr als einen Zentimeter gekürzt werden, entsprechend der hier ganz elegant erfolgten Verkürzung des zu langen Gelenkfortsatzes durch Aneinandervorbeigleiten des Hinterrandes am Rest des Unterkiefers.

Die Operationszeit betrug insgesamt dreieinhalb Stunden. Die IMF wurde für dreieinhalb Wochen belassen. Der postoperative Verlauf war dahingehend auffällig, dass der Patient schon am zweiten Tag wesentlich agiler und weniger depressiv wirkte als sonst. Am fünften Tag wurde er aus der stationären Behandlung entlassen. Nach dreieinhalb Wochen wurde die starre IMF für drei Wochen durch Führungsgummis in der Eckzahnregion ersetzt, die für die endgültige neue Einstellung der Kiefergelenke sorgten.

Der Splint wurde sieben Wochen nach Operation entfernt und die kieferorthopädische Behandlung fortgesetzt, welche sieben Monate nach der Operation abgeschlossen werden konnte. Es konnte die Gesichtsskoliose korrigiert und eine neutrale Beziehung der Zähne eingestellt werden. Die beklagten Beschwerden sind durch die Operation verschwunden. Es bestehen keine Sensibilitätsdefizite im Versorgungsgebiet der Trigeminusäste. Das Osteosynthesematerial wird in Kürze entfernt. Im Bereich des Ramus sind es drei grundsätzliche Varianten, die bei den unterschiedlichen Ausgangssituationen zur Anwendung kommen: Sagittale supraforaminale Osteotomien.

Wir verwenden meistens die Variante nach Höltje und Scheuer Abb. Sagittale Osteotomien, die teils kaudal des Foramen mandibulae liegen. Partner der Bundeswehr. Infos für den Sanitätsoffizier. Neues aus dem Sanitätsdienst der Bundeswehr. NEU Einfach und schnell bestellen! Termine Forum Zahnmedizin und Bundeswehr. Humanmedizin Zahnmedizin Veterinärmedizin Pharmazie med.