Hat die Behinderung von Arthritis des Hüftgelenks

Rheuma - Heute Morbus Bechterew / Spondylitis ankylosans

Wie nach Kniegelenkersatz zu entwickeln,

Sie ist die häufigste Form der Arthrose beim Menschen. Ursachen für die Hüftgelenksarthrose können verschiedene Vor- Erkrankungen oder Vor- Verletzungen im Hüftgelenksbereich sein, bei zirka einem Viertel aller Fälle kann jedoch keine genaue Ursache ausfindig gemacht werden. Charakterisierend für die Krankheit ist ein belastungsabhängiger Schmerz direkt im Hüftgelenk. Oftmals bestehen jedoch auch Schmerzquellen im Bereich der Lendenwirbelsäule und am Kreuzdarmbeingelenk. Die Diagnose der Hüftgelenksarthrose erfolgt anhand von Röntgenbilderndie in der Regel sehr aussagekräftig sind und eine genaue Stadieneinteilung der Krankheit erlauben.

In der Therapie dominiert der endoprothetische Hüftgelenksersatzjährlich werden in Deutschland über Eine begleitende konservative Schmerzbehandlung kann sowohl vor als auch nach der Operation hilfreich sein. Die Prognose nach erfolgtem operativen Eingriff ist meist günstig.

Für das Gesundheitssystem entstehen durch die Hüftgelenksarthrose erhebliche Kosten. International ist ein deutlicher Kostenunterschied zu beobachten, insbesondere der Implantate. Jährlich werden in Deutschland ca.

Die am häufigsten auftretenden Fälle der Coxarthrose sind den Stadien 1, 2 und 3 zuzuordnen. Die Ergebnisse der Ulmer Osteoarthrose-Studie weisen auf einen Zusammenhang zwischen zunehmendem Alter, Diabetes mellituseiner Gelenkvorerkrankung oder -verletzung auf der Gegenseite kontralateral und dem Auftreten einer beidseitigen bilateralen Coxarthrose hin. Bei einer einseitigen unilateralen Coxarthrose wurde ein starker Zusammenhang mit Gelenkvorerkrankungen und -verletzungen festgestellt.

Risikofaktoren für den Befall mehrerer Gelenke polyartikulär sind Gelenkvorerkrankungen bzw. Gelenkspezifische Risikofaktoren sind angeborene oder durch Verletzungen verursachte Veränderungen.

Arthrosen sind generell an den unteren Extremitäten häufiger vorzufinden als an den oberenda diese beim Gehen und Stehen das ganze Körpergewicht tragen. Die Statik und Kinetik des aufrechten Ganges stellen dabei deutlich andere Anforderungen an das Gelenk als die Fortbewegung auf vier Beinen.

Im Vordergrund der pathophysiologischen Prozesse, die zum Krankheitsbild der Coxarthrose führen, steht zunächst der Knorpelschaden am Hüftgelenk. Hat die Behinderung von Arthritis des Hüftgelenks kann zusammengefasst werden:. Heute wird die Coxarthrose — wie alle Arthrosen — als ein Krankheitsprozess verstanden, dem ein Ungleichgewicht zwischen gelenkschädigenden und heilenden reparativen Mechanismen zu Grunde liegt. Die Ursachen der Coxarthrose sind vielfältig und werden grundsätzlich in zwei Gruppen eingeteilt: die primäre Coxarthrose ca.

Den Beschwerden liegt eine anlagebedingte Minderwertigkeit des Gelenkknorpels ohne jegliche Vorerkrankung zu Grunde, [8] die sich im hohen Alter aufgrund des oben beschriebenen natürlichen Abriebs bemerkbar macht.

Man spricht dann von einer idiopathischen oder primären Coxarthrose. Gelenkschäden und -deformitäten, meist im Kindesalter, sind eine weitere Ursache für die Coxarthrose. Diese führen aufgrund der nicht normal ausgebildeten oder zerstörten Gelenkflächen zu einer Verkleinerung der Kontaktflächen des Gelenks und damit zu einem erhöhten Belastungsdruck.

Zu diesen sekundären Ursachen der Coxarthrose gehören:. Typisches Symptom der Coxarthrose bei älteren Menschen ist ein belastungs abhängiger Schmerz, der hauptsächlich von der Begleit synovitis verursacht wird, aber nicht obligat ist. Die Beschwerden werden direkt im Hüftgelenk empfunden. Typischerweise sind die meisten Patienten nach einem morgendlichen Einlaufschmerz zunächst beschwerdefrei, bis die Beschwerden, entsprechend der täglichen Gelenkbelastung, zum Abend hin wieder stark zunehmen.

Im Laufe der Jahre nehmen die Beschwerden kontinuierlich zu. Zwischendurch können auch Phasen vorübergehender, schubartiger Verschlimmerungen vorkommen, die als aktive oder dekompensierte Arthrose bezeichnet werden. Eine gewisse Bewegungseinschränkung im Hüftgelenk kann mit der Krankheit assoziiert sein, ist aber nicht die Regel.

Typischerweise kommen bei der Coxarthrose keine Gelenkschwellungen, Blockierungen oder Instabilität im Hüftgelenk vor. Die Diagnose einer Coxarthrose wird, nach klinischer Untersuchung durch den behandelnden Arzt, vorrangig nach dem Befund der Röntgenuntersuchung gestellt. Die Inspektion ist in der Regel wenig auffällig, besonders beim liegenden Patienten.

Die Standphase kann dadurch verkürzt sein. Die oben genannten Beschwerden können allerdings auch durch andere Prozesse und Erkrankungen verursacht werden, die bei zweifelhaftem Befund Hat die Behinderung von Arthritis des Hüftgelenks ausgeschlossen werden müssen.

Zu diesen gehören: [14] [15]. Die Domäne der Arthrose-Diagnostik ist das Röntgenbild. Gebräuchliche Aufnahmemethoden sind die Aufnahme im A. Letztere erfolgt im a. Durch die oben aufgeführten Aufnahmemethoden sind in der Regel alle radiologischen Zeichen der Coxarthrose darstellbar. Das Röntgenbild kann auch Auskunft über präarthrotische Deformitäten als Ursache der Coxarthrose geben. Hieraus resultiert eine Beinverkürzung in der Abb. Weiterführende bildgebende Verfahren wie etwa MagnetresonanztomographieComputertomographieSzintigraphie oder Sonographie sind in der Regel Hat die Behinderung von Arthritis des Hüftgelenks erforderlich.

Diese dienen in erster Linie der Beurteilung von Behandlungsergebnissen sowie Verlaufskontrollen im Rahmen klinischer Studien. Als primäre Schemata für die Therapieentscheidung sind sie nicht geeignet. Für die klinische Stadieneinteilung der Coxarthrose werden folgende Scores empfohlen: [20]. Eine kausale konservative Therapie der Coxarthrose ist bisher nicht möglich. Zur Entlastung Hat die Behinderung von Arthritis des Hüftgelenks Gelenks kann ein Gehstock eingesetzt werden, welcher auf der gesunden Seite gehalten wird.

Auch Orthesenz. Bei Adipositas sollte eine Gewichtsabnahme angestrebt werden. In der Hat die Behinderung von Arthritis des Hüftgelenks werden Schwierigkeiten im Alltag ermittelt, die vor allem durch eine Hilfsmittelversorgung und Wohnraumanpassung kompensiert werden.

Durch die physikalische Therapie — d. Hydrotherapie z. BäderWärmetherapie z. MoorbadPhototherapie etc. Die medikamentöse Schmerzlinderung erfolgt hauptsächlich durch den Einsatz oraler nichtsteroidaler Antiphlogistika Hat die Behinderung von Arthritis des Hüftgelenks der Gruppe der COXInhibitoren. Kortikosteroidale Salben sind eine Alternative, jedoch deutlich schwächer in der Wirkung. In seltenen Fällen kann auch eine intraartikuläre Injektion in Betracht gezogen werden. Die operative Therapie ist bei einer röntgenologisch nachgewiesenen Coxarthrose mit erheblicher funktioneller Beeinträchtigung sowie Beschwerden im Alltag und Beruf indiziert, insbesondere wenn die konservative Therapie nicht mehr ausreicht.

Mittel der Wahl ist heute der endoprothetische Ersatz. Dabei werden normalerweise sowohl der Femurkopf als auch die Hüftpfanne ersetzt, man spricht daher von einer Totalendoprothese TEP. Die Prothese kann dabei im Knochen durch Knochenzement verankert oder durch eine spezielle poröse Oberfläche ohne Zement fixiert sein. Der Vorteil ist vor allem die lange Haltbarkeit. Auch ist im Falle einer Lockerung die zementfreie Prothese in der Regel wesentlich einfacher zu entfernen als die zementierte.

Die — ebenfalls gebräuchliche — Kombination aus zementiertem Schaft und zementfrei implantierter Hat die Behinderung von Arthritis des Hüftgelenks wird als Hybridsystem bezeichnet. Nachteile sind in allererster Linie eine eventuelle Allergie gegen den Knochenzement sowie die Gefahr der aseptischen Prothesenlockerung.

Diese oft dramatische Komplikation konnte beim Einsetzen nicht zementierter Prothesen nur in Einzelfällen beobachtet werden. Die hüftgelenksnahe Osteotomie wird vor allem bei der Therapie kindlicher Hüftgelenkserkrankungen verwendet. Die Operation findet in der Regel schon im Kindesalter oder in der frühen Jugend statt, um der Entwicklung einer Coxarthrose zuvorzukommen. Ziel dieser Methode ist sowohl die Beschwerdelinderung als auch die Hat die Behinderung von Arthritis des Hüftgelenks des weiteren Fortschreitens der Coxarthrose.

Gängige Verfahren sind: [25]. Die Implantation eines künstlichen Hüftgelenkes ist mit den generellen Risiken eines mittleren operativen Eingriffs verbunden. Tiefe Bein- oder Beckenvenenthrombosen sind auch bei Anwendung der üblichen Prophylaxe keine seltenen Komplikationen. Sie hinterlassen nicht nur teils erhebliche Folgeschäden am betroffenen Bein postthrombotisches Syndromsondern können auch zu Lungenembolien führen, gelegentlich mit tödlichem Ausgang. Der intraoperative Blutverlust, aber auch eine postoperative Nachblutung oder Hämatombildungkann die Gabe von Erythrozytenkonzentraten erforderlich machen.

Abgekapselte Blutergüsse Hämatome zwingen gelegentlich zur operativen Ausräumung. Der Nervus femoralis ist beim Zugang von vorne, der Nervus ischiadicus beim Zugang von hinten gefährdet. Meist handelt es sich jedoch nicht um eine Durchtrennung des Nervs, sondern um eine Quetschung beispielsweise durch Hakendruck; in solchen Fällen bestehen gute Aussichten auf eine vollständige Erholung des Nervs.

Das operierte Hüftgelenk hat nicht selten eine Neigung zur Ausrenkung Luxation. Nach Stabilisierung der Gelenkkapsel im Zuge der Wundheilung und Narbenbildung wird damit weiteren Luxationen vorgebeugt. Durch die Operation kann es zudem zu einer Beinlängendifferenz kommen, die durch entsprechende Sohlenerhöhung ausgeglichen werden muss. Eine Implantatallergie gegen Bestandteile der Endoprothese kann ähnlich wie bei einer Infektion Hat die Behinderung von Arthritis des Hüftgelenks Austausch des künstlichen Gelenkes erforderlich machen Revisionsoperation.

Ein für den Eingriff spezifisches Risiko ist eine selten auftretende Absprengung des Trochanter major des körpernahen Höckers des Oberschenkelsan dem unter anderen der für die Führung des Gelenkes wichtige Musculus gluteus medius ansetzt. Diese bedarf dann einer zusätzlichen Stabilisierung durch Verdrahtung oder Schrauben.

Ein Implantatbruch ist nur sehr selten der Fall. Prothesenlockerungen nach mehr als zehn Jahren werden in der Regel nicht als Komplikationen, sondern als physiologische Vorgänge aufgefasst. Bei einigen Patienten kommt es in den ersten Monaten nach der Operation zu heterotoper Knochenbildung, einer periartikulären Ossifikation. Die postoperative Gabe eines geeigneten Entzündungshemmers in der Regel Indometacin ist heute dagegen aus dem gleichen Grunde Standard für fast alle Patienten.

Arthrosen sind mit erheblichen Kosten für das Gesundheitssystem verbunden. Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems nahmen mit 28,55 Mrd. Euro für die Behandlung von Arthrose aufgewandt. Für diese werden bundesweit länderspezifische Multiplikationsfaktoren vereinbart, um die jeweilige Vergütung zu errechnen. Allerdings werden einer Studie an der Medizinischen Hochschule Hannover[30] zufolge die klinischen Kosten nicht durch die Fallpauschalen gedeckt.

Als Hauptursache für diesen Unterschied werden die Implantatkosten genannt, wobei die unzementierten wesentlich teurer sind. Die Implantatkosten liegen in Deutschland damit dennoch wesentlich niedriger als z. Sofern der Hüftgelenksersatz medizinisch indiziert ist, werden die Kosten im allgemeinen, öffentlichen Krankenhaus vollständig von der jeweiligen Krankenkasse getragen.