Klinik für die Behandlung von Arthrose

GesundSchau - Arthrose des Schultergelenks

Die Entwicklung von Kniegelenk Kontraktur mit Video

Sven Ostermeier Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie. Später führt Arthrose auch zu schmerzhaften Veränderungen an den Knochen bis hin zur Klinik für die Behandlung von Arthrose Einsteifung des Gelenks im Endstadium. Stattdessen stehen bei uns die gelenkerhaltenden Klinik für die Behandlung von Arthrose im Vordergrund: Werden diese gelenkerhaltenden Therapien rechtzeitig angewendet, können wir Arthrose stark verzögern und manchmal sogar ganz beenden. Voraussetzung der gelenkerhaltenden Arthrosetherapie ist stets eine genaue Diagnose der Ursache.

Je früher der konkrete Grund für die Arthrose fachärztlich geklärt wird, umso vielfältiger sind die Behandlungsmöglichkeiten zum Gelenkerhalt. Über 5 Mio.

Patienten mit Arthrose gibt es in Deutschland. Damit ist Arthrose die häufigste Gelenkerkrankung. Über 3 Mio. Menschen in Deutschland haben wegen Arthrose schon ein künstliches Gelenk erhalten.

Am häufigsten ist das Knie betroffen, dann folgt das Hüftgelenk. Jährlich werden Dazu kommen jährlich In der durchgeführten Rotterdamstudie wurde ein Bevölkerungsquerschnitt von Patienten im Alter von 55 bis 65 Jahren auf Arthrose Klinik für die Behandlung von Arthrose.

In den meisten Fällen tritt die Arthrose in Knie oder in der Hüfte auf. Aber auch Hände, Schultern, Wirbelsäule und Sprunggelenke sind betroffen.

Im höheren Lebensalter ist die Arthroserate bei Frauen also deutlich höher als bei Männern Lawrence et al, Bemerkenswert ist aber, dass nur ein Teil der Patienten, bei denen Arthrose radiologisch mit Röntgen feststellbar war, auch unter Beschwerden leiden.

Bei vielen Betroffenen verläuft die Arthrose über lange Zeit still und symptomfrei. Vor dem Lebensjahr sind Männer weit häufiger von der Arthrose betroffen als Frauen.

Über 55 ändert sich die Verteilung der Arthrose: Dann kann die Arthrose vor allem bei Frauen festgestellt werden. Am häufigsten betroffen sind die im Alltag und bei der Arbeit häufig stark belasteten Hüft- und Kniegelenke.

Da die Knorpelschicht keinerlei sensible Nervenendigungen Schmerzfühler enthält, sind Schäden am Knorpel immer erst wahrnehmbar, wenn die Defekte bereits bis zu der unter dem Knorpel liegenden Knochenschicht reichen.

Schmerzen bei einer fortgeschrittenen Arthrose sind annähernd damit vergleichbar. Arthrose ist immer die Folge einer Klinik für die Behandlung von Arthrose der Gelenkflächen. Die von Natur aus geringe Regenerationsfähigkeit dieses Gewebes wird überfordert. Fettgewebe belastet die Gelenke nicht nur wegen des höheren Körpergewichts: Die biochemische Aktivität von Fettgewebe, vor allem von Bauchfett, erhöht die allgemeine Entzündungsneigung im gesamten Körper, aber auch in den Gelenken.

Entzündungsprozesse fördern direkt den Knorpelabbau und beschleunigen so die Erweichung des Gelenkknorpels. Reichlich vorhandenes aktives Fettgewebe verstärkt über biochemische Regelkreise den Knorpelabbau in den Gelenken. Knorpel werden nicht durchblutet, sondern über einen passiv bewegten Strom aus Gewebsflüssigkeit ernährt.

Bewegung ist also eine natürliche Pumpe für diesen Prozess. Wegen des wesentlichen Einflusses der Bewegung auf die Knorpelregeneration ist auch Bewegungsmangel — und nicht nur Überlastung der Gelenke — ein Auslöser der Arthrose. Eine stark verminderte Knochendichte Osteoporose ist ebenfalls ein Risikofaktor für Arthrose: Je geringer die Knochendichte, umso höher ist die Arthroseneigung bei Osteoporosepatienten. Bei Arthrose ist das Alter der stärkste Faktor, der die schmerzfreie Beweglichkeit eines Gelenks beeinflusst.

Aus den oben ausgeführten Zahlen geht die Altersabhängigkeit klar hervor. Ein weiterer Risikofaktor scheint das weibliche Geschlecht zu sein. Frauen haben im Alter eine deutlich höhere Arthroseneigung als Männer. Allgemeine und gelenkspezifische Risikofaktoren sind ein wichtiger Gesichtspunkt zur Planung der Therapie. Bei geeigneter Therapie verläuft das Leben vieler Arthrosepatienten fast normal, unter relativ geringen Beeinträchtigungen.

Für die Rolle des Gewichts bei der Arthroseentstehung gibt es eine einfache und eine komplexere Erklärung. Bei stark übergewichtigen Patienten liegt der Zeitpunkt einer Hüftprothesenoperation daher um über 10 Jahre früher als bei Normalgewichtigen. Bei der Knieprothese ist dieser Zusammenhang noch deutlicher: Übergewichtige bekommen durchschnittlich 13 Klinik für die Behandlung von Arthrose früher eine Knieprothese als Normalgewichtige.

Das individuelle Risiko, eine Arthrose zu entwickeln, ist bei stark Übergewichtigen mehr als doppelt so hoch wie bei Normalgewichtigen Felson et al, Unter den kontrollierbaren Faktoren, die Arthrose begünstigen, ist das Übergewicht der wichtigste einzelne Faktor. Der höhere Druck auf die Gelenke durch Übergewicht und die schlechtere Gelenkführung bei Muskelschwäche sind anerkannte Ursachen der Arthrose.

Fettgewebe bildet entzündungsfördernde Stoffe Adipokine. Gelangen diese Adipokine in die Gelenkflüssigkeit, beschleunigen sie den Abbau des Knorpelgewebes. Muskeltraining und Reduktion von Fettgewebe vermindert also Klinik für die Behandlung von Arthrose nur Arthrose durch verringerte mechanische Belastung aufgrund des geringeren Gewichtes. Durch die langfristig positive Beeinflussung des Stoffwechsels verringert sich die Arthrose durch Reduktion der Entzündungsfaktoren im Körper.

Bei manchen Patienten ist aufgrund einer Schwäche des Klinik für die Behandlung von Arthrose eine erbliche Veranlagung für Arthrose in der Familiengeschichte zu finden. Es führt zu einer Fehlbildung des Bindegewebsproteins Kollagen. Folge dieser Erbkrankheit ist immer eine schwere Arthrose, die gleich nach der Beendigung der Wachstumsphase einsetzt. Auch Entwicklungsstörungen bei der Skelettreifung und Störungen der Wachstumsfuge n können zu inkongruenten nicht passenden Gelenkflächen führen, die Arthrose verursachen.

Man erkennt erbliche Arthrose meist daran, das sie in vielen Gelenken auftritt. Die Wahrscheinlichkeit ist erhöht, dass nahe Verwandte ebenfalls an Arthrose leiden.

Erstmals wurde dieser Zusammenhang bei der Heberdenarthrose Fingerarthrose gezeigt. Eine Studie, die den Bewegungsradius von Versuchstieren kontrollierte, konnte nachweisen, dass Bewegungsmangel einen negativen Einfluss auf die Gesundheit der Gelenke hat. Die im Experiment bewegungsreduzierten Tiere wiesen deutliche biochemische und anatomische Veränderungen der Gelenke auf.

Insbesondere die knorpelabbauenden Enzyme im Knorpelgewebe Klinik für die Behandlung von Arthrose fand man bei den bewegungsarmen Tieren in weit höherer Konzentration. Bei den Tieren mit hohem Bewegungsumfang wurde kein negativer Einfluss der Bewegung auf die Stabilität der Gelenkknorpel gefunden.

Diese Ergebnisse bestätigten sich auch bei Menschen durch Reihenuntersuchungen an Joggern verglichen mit Bewegungsmuffeln. Sowohl spezifische Belastungen oder Überlastung der Gelenke als auch Bewegungsmangel können den vorzeitigen Knorpelabrieb verursachen. Heutzutage ist jedoch immer häufiger nicht Überlastung der häufigste Auslöser für Arthrose, sondern Bewegungsmangel.

Der Grund dafür ist, dass der Gelenkknorpel nicht direkt durchblutet wird. Nur durch Bewegung wird die Gelenkflüssigkeit im Knorpelgewebe ausgetauscht und erneuert. Der passive, durch Bewegung angetriebene Austausch dieser Nährflüssigkeit ist zentral für die Versorgung des Gelenkknorpels mit Nährstoffen und Sauerstoff.

Bewegung ist also der Motor für einen gesunden Knorpelstoffwechsel. Eine weitgehend sitzende Lebensweise ohne Bewegungsausgleich lässt den Knorpel im Laufe der Jahre einfach "verhungern". Auch langdauernde Immobilisierung durch neurologische Störungen oder Gipsverbände kann den Knorpel verkümmern lassen und zu Arthrose führen.

Bei Frauen ist dieser Zusammenhang allerdings viel ausgeprägter als bei Männern. Bei Männern ist Osteoporose ebenfalls ein Faktor für die Entstehung von Arthrose, jedoch erst in einem höheren Lebensalter als bei Frauen. Weiterlesen zu Osteoporose. Hormonersatztherapie wird bei Frauen Klinik für die Behandlung von Arthrose den Wechseljahren häufig gegen Osteoporose angewandt. Allerdings hatte diese Hormontherapie in verschiedenen Studien nur einen geringen positiven Einfluss auf das Knorpelvolumen oder den Grad der Arthrose bei den behandelten Patientinnen.

Auch die Osteonekrose kann ein Gelenk destabilisieren. Die Knochenzellen werden nicht mehr ausreichend ernährt. Nach einiger Zeit erscheint der Knochen an den Stellen mit Knochennekrose sogar im Röntgenbild demineralisiert.

Weiterlesen zu Knochennekrose im Knie. Neben Bewegungsmangel ist die spezifische Überlastung des Gelenks ein wichtiger Auslöser von Arthrose. Auch ein Verlust der Meniskusfunktion z. Neurologische Erkrankungen oder ein altersbedingter Verlust an Bewegungskontrolle können ebenfalls zu veränderten und schädlichen Belastungen der Gelenke führen. Das kann langfristig eine Arthrose begünstigen. So wurde am Kniegelenk gezeigt, dass ein spezielles Krafttraining das Voranschreiten der Gonarthrose Kniearthrose wirksam hemmen kann.

Wir setzen die physiotherapeutische Kräftigung der Gelenke daher gezielt Klinik für die Behandlung von Arthrose Arthrosetherapie ein. Auch physiotherapeutische Übungen zur Verbesserung der Koordination und Selbstwahrnehmung Propriozeption sind sehr gut Klinik für die Behandlung von Arthrose, um Arthrose zu verlangsamen und die Gelenkführung wieder zu verbessern.

Vor allem nach Verletzungen oder bei älteren Patienten sind diese kräftigenden Therapien sehr wirksam. Die Evolution ist ursächlich für die veränderte Lastverteilung auf Gelenken.

Die Schulterarthrose kommt hingegen relativ selten vor. Sie tritt, wenn überhaupt, viel später im Leben auf. Evolutionsbiologen folgern daraus, dass die Tragfähigkeit der unteren Extremitäten der Menschen noch nicht optimal an den aufrechten Gang angepasst ist also "funktionell unterentwickelt" ist.

Dahingegen hat das bei aufrecht gehenden Menschen nicht mehr gewichtstragende Schultergelenk eine "funktionelle Reserve". Es trägt also nur einen Bruchteil des Arthroserisikos der gewichttragenden Gelenke. Link zur Studie.

Sie sollten daher beim ersten Hinweis auf Arthrose in einem Gelenk eine möglichst gezielte Diagnose der Ursache anstreben. Die Arthrose hat zwar in jedem Gelenk einen grundsätzlich ähnlichen Verlauf. Die genaue Diagnose sollte aber immer auch individuelle Ereignisse Unfälle, besondere Belastungen und die Biomechanik des betroffenen Gelenks einbeziehen. Die Spezialisten der Gelenk-Klinik suchen zuerst nach einer gelenkerhaltenden Behandlungsstrategie.

Diese ursachenbezogene Arthrosetherapie versucht, das zugrunde liegende mechanische Problem im Gelenk zu identifizieren und gezielt zu beheben.