Medizin für Schmerzen in den Gelenken der Finger

Wie entsteht die Morgensteifigkeit bei Arthrose und Rheuma?

Rückenschmerzen und Bandscheibenvorfall Halswirbelsäule und Kopfschmerzen

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Als Fingerschmerzen werden im Allgemeinen all jene schmerzhaften Beschwerden bezeichnet, die im Bereich der Finger bzw. Fingergelenke auftreten. Sehr häufig liegt eine entzündliche oder degenerative Erkrankung wie eine rheumatoide Arthritis oder eine Arthrose vor.

Dadurch können Fingerbeschwerden das alltägliche Leben erheblich erschweren und, beispielsweise im Falle schwerer rheumatische Erkrankungen, teilweise bis zur Arbeitsunfähigkeit führen.

Dementsprechend sollten diese in jedem Fall ärztlich abgeklärt werden, um bei Bedarf eine rechtzeitige Behandlung einleiten und gesundheitliche Risiken vermeiden zu können. Der Daumen besteht hingegen nur aus zwei Knochen Phalanx proximalis und distalis und bildet den stärksten der fünf Finger. Eine Ausnahme bildet der Daumen, denn dieser ist durch das Daumensattelgelenk mit dem Handwurzelknochen verbunden, wodurch Medizin für Schmerzen in den Gelenken der Finger sich den anderen Fingern gegenüberstellen kann.

Medizin für Schmerzen in den Gelenken der Finger erfüllen sie aber auch weitere wichtige Aufgaben wie das Tasten oder kommunikative bzw. In den meisten Fällen ist eine Degeneration bzw. Häufig handelt es sich um eine sogenannte Fingergelenksarthrose Polyarthroseinfolge derer sich die Knorpelschicht des Gelenks nach und nach abnutzt. Da besonders häufig Frauen in bzw.

Ebenso scheinen genetische Faktoren eine Rolle zu spielen, denn sind nahe Verwandte betroffen, steigt das Risiko, selbst zu erkranken.

Die sekundäre Arthrose entsteht zum Beispiel als Folge von angeborenen oder durch Unfälle bzw. Verletzungen erworbene Fehlstellungen, schlecht verheilte Brüche, Infektionen oder Stoffwechselstörungen wie beispielsweise Gicht. Auch Veränderungen des Knochens wie Osteoporose Knochenschwund oder Osteonekrosen Absterben von Knochengewebe können eine sekundäre Arthrose verursachen, ebenso wie eine rheumatoide Arthritis und ständige Überlastung bzw.

Im weiteren Verlauf leiden die Betroffenen typischerweise unter steifen Gelenkenverbunden mit Schmerzen, Schwellungen und der Schwierigkeit, die Hand zur Faust zu ballen oder eine Flasche aufzuschrauben. Ob bzw. Dementsprechend kann die Erkranung völlig schmerzfrei und weitgehend folgenlos verlaufen, ebenso aber auch einen Medizin für Schmerzen in den Gelenken der Finger Verlauf nehmen und zu massiven Schmerzen und Medizin für Schmerzen in den Gelenken der Finger einzelner Finger führen, durch welche es zu starken Beeinträchtigungen im Alltag kommen kann.

Ein möglicher Grund für die Beschwerden ist eine Arthrose im Daumensattelgelenk Rizarthrose — insbesondere bei Frauen, die etwa zehn Mal häufiger betroffen sind als Männer. Eine solche Gelenkentzündung kann viele verschiedene Ursachen haben, wie zum Beispiel eine Infektion mit Bakterien oder anderen Erregern, zudem kann eine Entzündung auch von einer anderen infizierten Stelle z.

Stoffwechselerkrankungen wie zum Beispiel die Gicht können die Ursache für eine Arthritis sein. Zu diesen Erkrankungen zählen unter anderem chronisch entzündliche Darmerkrankungen Morbus Crohn, Colitis ulcerosaSchuppenflechte und Morbus Bechterew. Frauen sind etwa doppelt so häufig betroffen wie Männer, dabei kann die Erkrankung in jedem Alter auftreten — bei Frauen beginnt sie aber meist ab dem fünften sowie bei Männern ab dem sechsten Lebensjahrzehnt, in Medizin für Schmerzen in den Gelenken der Finger Fällen sind aber auch bereits Kinder betroffen juvenile Rheumafaktor-positive Polyarthritis.

Vielfach gehen Experten daher davon aus, dass eine rheumatoide Arthritis durch das Zusammenspiel mehrerer Faktoren ausgelöst wird. Die Erkrankung verläuft sehr unterschiedlich: Sie ganz langsam an den kleinen Finger- Hand- und Zehengelenken links und rechts beginnen, ebenso kann sie aber auch ganz plötzlich auftreten und zunächst nur wenige Gelenke einer Seite befallen.

In den meisten Fällen sind aber zuerst die linken und rechten Finger- und Handgelenke betroffen, allerdings im Regelfall mit Ausnahme der Fingerendgelenke. Viele Betroffene leiden unter allgemeinen Krankheitsempfindungen wie Müdigkeit, ErschöpfungFieber und vermehrtem nächtlichen Schwitzen.

Dadurch nehmen in vielen Fällen die Handschmerzen zu und die Greifkraft der Hände immer weiter ab, was dazu führt, dass viele Alltagstätigkeiten nicht mehr ohne Weiteres ausgeführt werden können.

Eine rheumatoide Arthritis kann auch Organe wie beispielsweise Herz, Lunge oder Augen befallen, wodurch unter anderem eine chronische Entzündung und trockene Augen bzw. Obwohl Rheuma bislang nicht heilbar ist, gilt Medizin für Schmerzen in den Gelenken der Finger Krankheit bei früher Diagnose als gut behandelbar. Der Verlauf kann sehr unterschiedlich, in den meisten Fällen entwickelt sich eine chronische Gelenkentzündung, die nicht selten zu einer Behinderung und Invalidität führt.

Zudem ist bei Betroffenen das Risiko für eine Reihe weiterer Erkrankungen erhöht, die parallel auftreten und dadurch für zusätzliche Beschwerden im Alltag sorgen können.

Beispiele sind Arterienverkalkung und Osteoporose sowie eine Fibromyalgieauch ein Herzinfarkt oder Schlaganfall sind im Ernstfall möglich. Kennzeichnend sind zum einen schmerzhafte Schwellungen an Fingern und Zehen infolge entzündlicher Veränderungen der Gelenke sowie Veränderungen der Finger- bzw.

Fingerschmerzen können auf Morbus Dupuytren Dupuytren-Kontraktur hinweisen. Dabei handelt es sich um eine gutartige, vernarbende Erkrankung des Bindegewebes Fibromatose der Handinnenfläche und Medizin für Schmerzen in den Gelenken der Finger Langfinger. Kennzeichnend ist, dass sich die direkt unter der Haut liegende feste Bindegewebsplatte der Hand Palmaraponeurose verändert, wodurch sich vermehrt Stränge und Knötchen in der Handfläche und an den Fingern bilden, während die Palmaraponeurose zugleich schrumpft.

Drücken die harten Medizin für Schmerzen in den Gelenken der Finger auf die Hohlhandnerven, kommt es zu Schmerzen. Die strangförmigen Verhärtungen führen dazu, dass die betroffenen Finger nicht mehr aktiv gestreckt werden können, wobei meist der vierte und fünfte Finger Ringfinger und kleiner Finger betroffen sind.

Stattdessen verblieben sie in einer Beugestellung Beugekontrakturwas im weiteren Verlauf dazu führen kann, dass die Hand nicht mehr flach auf eine Oberfläche aufgelegt werden kann. Die genaue Ursache der Bindegewebserkrankung ist bis heute noch nicht vollständig geklärt, vermutet wird eine erbliche Veranlagung in Kombination mit einem Auslöser der Krankheit wie beispielsweise der schlechten Ausheilung einer Verletzung, die zur Bildung von überschüssigem Gewebe führt.

Weitere mögliche Gründe für schmerzende Finger sind beispielsweise eine Zerrung, Verstauchung oder ein Fingerbruch, welche meist von Schwellungen sowie teilweise von Blutergüssen unter dem betroffenen Fingernagel z. Weiterhin führt ein Überbein oft zu Einschränkungen der Beweglichkeit und Missempfindungen wie Kribbeln oder Taubheitsgefühle.

Für die Behandlung bestehen Medizin für Schmerzen in den Gelenken der Finger Vielzahl von Möglichkeiten, die je nach Ursache eingesetzt werden. Liegt beispielsweise eine Arthrose vor, besteht ein zentraler Schritt darin, zusätzliche Belastungen für die Gelenke zu vermeiden und stattdessen die Finger im Alltag so weit wie möglich zu entlasten, beispielsweise durch Griffverstärkungen an Stiften oder die Nutzung einer speziellen Schiene zur Ruhigstellung, die vor allem bei der Daumensattelgelenksarthrose zum Einsatz kommt.

Verschiedene Arten der physikalischen Behandlung wie beispielsweise Wärmeanwendungen, Krankengymnastik, Elektrotherapie oder Ultraschall, können sehr hilfreich sein, um die Beschwerden zu lindern. Bei einer Finger-Arthrose kommt auch eine Laserbehandlung in Frage. Im Falle einer rheumatoiden Arthritis ist es entscheidend, dass die Erkrankung so früh wie möglich erkannt und behandelt wird — dementsprechend sollten Betroffene bei Verdacht immer umgehend einen Arzt bzw.

Rheumatologen aufsuchen. Das Ziel der Therapie besteht darin, die entzündlichen Prozesse bestmöglich zu hemmen und die Schmerzen zu lindern, aber auch darin die Kraft und Funktionalität des Gelenks zu erhalten. Um dieses zu erreichen, basiert die Behandlung der rheumatoiden Arthritis normalerweise auf drei Säulen: Erstes der Behandlung mit Medikamenten Nichtsteroidale Antirheumatika, wie z. Ibuprofen oder Diclofenac, Basistherapeutika etc.

Kälte- bzw. Wärmeanwendungen, Elektrotherapie zum Einsatz, um die Beweglichkeit und Funktion der Gelenke zu erhalten. Hier bestehen prinzipiell verschiedene Möglichkeiten wie z. Liegt ein Morbus Dupuytren vor, erfolgt die Therapie ebenfalls entsprechend der bestehenden Beschwerden und Einschränkungen des Patienten. Da gerade bei älteren Menschen die Knoten meist sehr langsam wachsen und dadurch kaum zu Beeinträchtigungen führen, ist in einigen Fällen auch gar keine Behandlung nötig.

Ab einem gewissen Grad der Beugeeinschränkung der Medizin für Schmerzen in den Gelenken der Finger erfolgt normalerweise eine Operation der Hand, bei welcher das erkrankte Bindegewebe entfernt wird, damit sich die Sehnen wieder frei bewegen können. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn die Finger nicht mehr flach auf den Tisch gelegt oder nur noch weniger als 30 Grad gebeugt werden können. Hand zu erreichen. Ein Beispiel ist hier die so genannte Nadelfasziotomie, bei welcher der Arzt die verhärteten Dupuytren-Stränge mit Nadelstichen so weit zerstört, dass sie gestreckt und zerrissen werden können.

Zu Beginn der Erkrankung eignet sich darüber hinaus in einigen Fällen auch eine Bestrahlung mit Röntgen- bzw. Gammastrahlen, um das Wachstum des Bindegewebes zu hemmen und dadurch ein Fortschreiten der Erkrankung zu vermeiden. Da Fingerschmerzen sehr häufig im Zusammenhang mit rheumatischen Erkrankungen auftreten, ist es wichtig, bereits bei den ersten Anzeichen einen Rheumatologen aufzusuchen, denn nur dieser kann kompetent entscheiden, welche Behandlungsschritte im Einzelfall sinnvoll sind.

Hier hat sich zum Beispiel in vielen Fällen die Radonwärmetherapie im Gasteiner Heilstollen bewährt, welche auf natürlichem Wege und ohne Nebenwirkungen Schmerzen lindert, Entzündungen hemmt und zudem das Immunsystem stabilisiert. In der Behandlung rheumatischer Erkrankungen sollte eine gesunde und sinnvoll abgestimmte Ernährung einen zentralen Stellenwert einnehmen, denn besonders fetthaltige Nahrung kann die entzündlichen Prozesse verschlimmern.

Dies liegt an den sogenannten Entzündungsmediatoren, womit biochemische Substanzen gemeint sind, welche Entzündungsreaktionen einleiten bzw. Wird dementsprechend zu viel Omega-6 aufgenommen, verschlimmert sich die Entzündung — wer sich hingegen durchgängig bzw. Neben dem kommt den OmegaFettsäuren eine hohe Bedeutung zu, denn diese sind in der Lage, entzündungshemmende Stoffe zu fördern und können dadurch Medizin für Schmerzen in den Gelenken der Finger positiv auf die Entzündungsprozesse in den Gelenken wirken.

Diese befindet sich in erster Linie in pflanzlichen Ölen aus Soja- Raps- Walnuss- oder Leinsamen und kann daher auf vielfältige Weise aufgenommen werden, zum Beispiel im Salat oder als Zutat im morgendlichen Müsli. Budwig: Für diese werden etwa zwei Esslöffel frisch gemahlene Leinsamen zusammen mit frischem klein geschnittenen Obst in ein Schälchen gegeben und mit einer Creme aus Quark und Leinöl übergossen. Für die Creme werden Gramm Magerquark mit je einem Esslöffel Milch und Honig sowie ein bis zwei Esslöffeln Leinöl vermengt, hinzu können nach Geschmack beispielsweise Nüsse, Zimt oder andere Gewürze gegeben werden.

Wichtig ist weiterhin die ausreichende Aufnahme freier Radikaler Antioxidanzien. Denn diese sind in der Lage Sauerstoffradikale unschädlich zu machen, welche durch die immer wieder kehrenden Entzündungen in vermehrter Form entstehen und die Bildung von Entzündungsstoffen fördern.

Um eine ausreichende Menge freier Radikaler aufzunehmen, sollte bei rheumatischen Beschwerden darauf geachtet werden, über den Tag verteilt mehrere Portionen Gemüse und Obst zu essen und zudem Vollkornprodukte vorzuziehen. Milchprodukte auf dem täglichen Speiseplan stehen.

Um trotz der Erkrankung körperlich fit zu bleiben, ist neben therapeutischen Anwendungen und der Ernährung auch Bewegung bei rheumatischen Erkrankungen ein zentraler Faktor. Dazu zählen vor allem krankengymnastische Übungen, die den Stoffwechsel anregen und dadurch die Stabilität der Knochen stärken. Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden.

Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Impressum Datenschutz Fachliche Aufsicht. Quellen ansehen. Sie finden sich z. Quellen anzeigen. Nina ReeseBarbara Schindewolf-Lensch.