Training für den Rücken, wenn es weh tut

Rückenschmerzen unterer Rücken - Ursache & Lösung - Liebscher & Bracht

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Gehören Sie auch zu den Rückenschmerz-Geplagten? Damit sind Sie nicht alleine: von zehn Menschen haben sechs bis acht mindestens einmal im Leben akute Rückenschmerzen. Vier Betroffene beschreiben hier ihre Beschwerden. Wie sieht die ideale Therapie aus? Wir haben einen Experten gefragt. Ausgelöst werden die Verspannungen meistens durch Stress, wenig Bewegung und viel Schreibtischarbeit.

Oft hilft es schon, wenn ich einfach zum Sport gehe oder mich auf dem Sofa entspanne. Doch manchmal sind die Verspannungen so heftig, dass sie sogar Kopfschmerzen auslösen. Dann wickele ich mir noch einen Schal um den Hals und meistens sind die Schmerzen am nächsten Tag besser.

Wenn nicht, hilft nur noch eine Schmerztablette. Ich habe die Verspannungen schon seit meiner Kindheit, ich erinnere mich, dass selbst mein Schwimmtrainer damals staunte, wie hart die Muskeln oft waren.

Schwimmen ist also offenbar nicht die Sportart, die dem wenn es weh tut wirkt. Ich habe mir aber vor kurzem von einem Trainer in meinem Fitnessstudio ein paar Rückenübungen zeigen lassen und habe das Gefühl, dass es seitdem besser wird.

Ich wüsste allerdings auch gerne, wie ich mich im Alltag vor den Verspannungen schützen kann. Zusätzlich zu den Massagen vom Freund sollte sie den Rücken aktiv stärken. Dafür gibt es spezielle Übungen, die sie sich von einer Physiotherapeutin zeigen lassen sollte. Bei Verspannungen im Nacken spielt auch Stress eine wichtige Rolle.

Aber es gibt noch einen zweiten Grund, warum Stress schlecht für den Nacken ist: Er verstärkt bereits vorhandenen Schmerz, als so genannter Schmerzmodulator. Wird der Stresslevel zu hoch, sind Techniken zum Ruhigerwerden sinnvoll, etwa Muskelentspannung oder Autogenes Training. Deshalb musste ich schon in der 1. Klasse zur Rückenschule. Der Arzt meinte, ich würde sonst Beschwerden bekommen. Ich hatte eigentlich keine Probleme, zumindest bis zum Alter von 24 Jahren. Ich bin morgens aufgestanden und hatte auf einmal heftige Schmerzen in der Lendenwirbelsäule.

Das war so schlimm, dass ich mich nicht wenn es weh tut aufrichten konnte. Mein Oberkörper knickte zur Seite, eine Schonhaltung, um die Training für den Rücken zu vermeiden. Das ist mir innerhalb von zwei Jahren etwa fünf Mal passiert. Der Orthopäde hat mir jedes Mal Kortisonspritzen gegeben. Die haben gut geholfen, nach einigen Tagen war wieder alles okay.

Er hat mir aber nie gesagt, woher diese Schmerzen kommen. Ich habe dann den Arzt gewechselt. Der neue Arzt hat mich geröntgt und mir gesagt, dass ich einen Lendenwirbel zu viel hätte. Er hat mich zur Krankengymnastik geschickt. Zwei Jahre lang ging es mir relativ gut, dann kamen die Schmerzen wieder, einmal im letzen und einmal im vorletzten Jahr.

Gerade habe ich meine Examensarbeit geschrieben. Ich musste viel sitzen, das war unangenehm. Dadurch war wenn es weh tut okay. Mich würde interessieren, wie diese Schmerzen entstehen und wie ich langfristig damit umgehen kann.

Das sagt der Experte: Die passive Behandlung mit lokalen Injektionen ist in der Akutphase völlig in Ordnung, um die Schmerzen zu Training für den Rücken. Danach muss die Patientin aktiv werden. Eine weitere Analyse bringt häufig keine zusätzlichen Erkenntnisse, weil Zufallsbefunde wie ein überzähliger Lendenwirbel in ihrer Bedeutung oft überschätzt werden. Zunächst ist die aktive Therapie und die eigene Übungsbehandlung angezeigt. Mit ihren Übungen ist sie auf dem richtigen Weg.

Bei ihr ist es ähnlich wie bei Wiebke Peters. Besuche bei der Krankengymnastik brachten nicht viel, weil ich nicht besonders konsequent war, was die Übungen zu Hause anbetraf. Als Jährige begann ich, Volleyball zu spielen. Ein Sport, der nicht gerade für seine Training für den Rücken bekannt ist.

Ich wurde zwar keine gute Spielerin, übte dieses Hobby trotzdem fast zwei Jahrzehnte lang aus. Dachte mir aber, eine operative Korrektur sei trotzdem eine gute Sache. Inwiefern diese Geschichte mit meinen Rückenbeschwerden zusammenhängt, kann ich nicht beurteilen.

Die begannen, als ich etwa Mitte 20 war. Mit Training für den Rücken hatte ich meinen ersten Vollzeitjob, 40 Stunden und mehr, die meisten davon Sitz-Stunden vor dem Rechner.

Nach einiger Zeit wurden die Beschwerden im Bereich der Lendenwirbelsäule so stark, dass sie mich ernsthaft zu stören begannen. Nur einmal gelang mir ein Coup, der mir vorübergehend Schmerzfreiheit verschaffte: Im Frühjahr machte ich eine dreitägige Radtour entlang der Nordseeküste. Ich hatte Glück und meistens Rückenwind, radelte deswegen viele Kilometer freihändig - am ersten Abend waren die Beschwerden fast weg, am zweiten war es, als hätte ich nie Rückenschmerzen gehabt.

Die waren ein paar Tage nach der Tour allerdings wieder da. Drei Monate wenn es weh tut ich durch - täglich 20 Minuten. Dann hörte ich auf, denn ich merkte keinen Effekt. Vor der "Kieser-Lösung" Krafttraining am Gerät graut mir. Es muss doch was anderes geben als langweiliges Gerätetraining?

Yoga war immer eine Idee, die ich bisher nicht ernsthaft verfolgt habe. Wegen meines Knies fallen viele Übungen ohnehin weg - sogar beim Kraulen spüre ich das kaputte Gelenk. Was kann ich tun, um meinen Rücken zu stärken und die Schmerzen zu bessern? Es dauert oft sechs bis acht Wochen, bis das Training überhaupt erste Erfolge zeigt. Ich empfehle ihr, sich bei einer Krankengymnastin die Tiefenstabilisierung der Bauch- und Rückenmuskulatur zeigen zu lassen.

Das ist eine Methode, diese Muskeln anzuspannen, die sie im Alltag selbst anwenden kann. Sie sagt, der Knorpel im Kniegelenk sei stark abgenutzt. Dies ist sehr selten der Fall, Training für den Rücken sollte die Kernspintomographie des Kniegelenks noch einmal genau betrachtet werden. Schuld ist eine Abschwächung des inneren Oberschenkelstrecker-Muskels.

Dieser Muskel fixiert die Kniescheibe. Das sollte sie überprüfen lassen. Sie muss sich dafür auch nicht noch mal röntgen lassen, ältere Röntgenbilder sind ausreichend. Mit Hilfe von Physiotherapie kann sie den Muskel wieder aufbauen. Generell rate ich ihr, Training für den Rücken Sport zu treiben. Das kann auch Radfahren sein. Falls nötig, sollte sie zusätzlich täglich 10 bis 15 Minuten lang Gymnastik machen, zum Beispiel Pilates oder Übungen aus der Physiotherapie.

Zu der Zeit habe ich tagsüber viel gesessen, aber in der Freizeit auch viel Sport getrieben. Vor zwei Jahren, Anfang Oktober, habe ich dann richtig schlimme Rückenschmerzen bekommen. Ich konnte nicht mehr richtig gehen. Der Arzt hat gesagt, die Bandscheibe sei "ein bisschen raus".

Wenn es weh tut habe acht Wochen lang Kortison-Spritzen bekommen - jede Woche eine. Das hat nichts gebracht. Mitte Dezember war ich völlig fertig. Ich konnte mich nicht mehr bewegen, lag nur Training für den Rücken. Ich bin dann zu einer anderen Ärztin, die Akupunktur anbietet. Sie hat mich wieder aufgebaut, mit Akupunktur, Magnetfeldtherapie, Infusionen und Spritzen. Im Frühjahr ging es mir wieder besser. Der Schmerz war weg. Nur im rechten kleinen Zeh habe ich bis heute ein Taubheitsgefühl.

Ich bin weiter jede Woche zur Akupunktur und zur Krankengymnastik gegangen. Im Sommer konnte ich sogar wieder in die Berge zum Wandern gehen.

Allerdings habe ich zugenommen. Meistens stehe ich daneben und gebe Anweisungen. Ein paar Stunden pro Woche spiele ich auch selbst mit, bewege mich also auch immer mal wieder. Als Diskjockey muss Training für den Rücken häufig schwer tragen.

Das Heben hat vermutlich auch die Schmerzen ausgelöst. Anfang Februar hatte ich einen Auftritt als Diskjockey in Celle. Ich war gut drauf, alles war in Ordnung. Am nächsten Tag bekam ich dann wieder schlimme Schmerzen.