Vorrichtung für das Schultergelenk

Wie funktioniert das Schultergelenk?

Warum Gelenke klicken

Effective date : Eine implantierbare Prothese für das Schultergelenk weist einen Trägerkörper 10 auf, der in dem Knochen des Schulterblattes bzw. Der Trägerkörper 10 ist mit einer Aufnahme 24 ausgebildet, in welche eine Lagerschale bzw. Die Lagerschale bzw. Bei dem Schultergelenk ist der Humeruskopf des Oberarmes in der lateral am Schulterblatt ausgebildeten Gelenkpfanne Cavitas glenoidalis gelagert.

Um die hohe Beweglichkeit des Armes zu ermöglichen, ist die Gelenkpfanne relativ klein Vorrichtung für das Schultergelenk weist eine etwa dreimal geringere Oberfläche auf als der Humeruskopf. Der Humeruskopf wird daher in der Gelenkpfanne durch zusätzliche Knorpel- und Bänderstrukturen gehalten. Bei Vorrichtung für das Schultergelenk geschädigten Gelenkflächen des Schultergelenks werden Schulter-Prothesen implantiert.

Je nach dem Grad der Schädigung kann nur der Humeruskopf als Teilprothese ersetzt werden oder sowohl der Humeruskopf als auch die Gelenkpfanne bei Vorrichtung für das Schultergelenk Vollprothese. Diese Gelenkpfannen-Prothesen weisen einen Trägerkörper auf, der aus biokompatiblem Metall, insbesondere Titan oder einer Titanlegierung Vorrichtung für das Schultergelenk.

Dieser Trägerkörper wird mit Verankerungsmitteln, z. Zapfen, Schrauben oder Dübeln an der Stelle der ursprünglichen Cavitas glenoidalis in den Knochen des Schulterblattes implantiert.

Um eine Gleitfläche für den Humeruskopf zu bilden, ist lateral an dem Trägerkörper eine Lagerschale angeordnet. Die Lagerschale besteht aus Kunststoff, insbesondere Polyethylen Vorrichtung für das Schultergelenk auch aus Keramik. Die Lagerschale wird in einen hinterschnittenen Umfangsrand des Trägerkörpers eingerastet. Bei diesen bekannten Gelenkpfannen-Prothesen ist die Ausrichtung der Lagerschale für die Aufnahme und Lagerung des Humeruskopfes durch die Positionierung des Trägerkörpers an dem Schulterblatt bei der Implantation bestimmt.

Die Ausrichtung der Gelenkpfannen-Prothese bei der Implantation ist schwierig, so dass häufig eine optimale Ausrichtung nur bedingt möglich ist. Bei Vollprothesen wird der Kopf der Prothese üblicherweise mittels eines Schaftes im Humerus verankert. Häufig werden der Schaft und der Kopf als separate Teile gefertigt, wobei der Kopf z. Dadurch ist es möglich, unterschiedlich gestaltete Köpfe mit einem einheitlichen Schaft zu verbinden. Bei manchen Indikationen, z. Bei diesen inversen Prothesen wird der Kopf der Prothese an dem Schulterblatt implantiert, während die Lagerschale an dem in den Humerus eingebrachten Schaft befestigt wird.

Bei einer aus der DE 10 A1 bekannten inversen Prothese wird ein Trägerkörper an der Stelle der Cavitas glenoidalis in den Knochen des Schulterblattes implantiert. Auf diesen Trägerkörper wird der Kopf der Prothese aufgesetzt. Vorrichtung für das Schultergelenk Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine implantierbare Prothese für das Schultergelenk zur Verfügung zu stellen, welche in einfacher Weise eine genaue anatomische Ausrichtung der Prothese ermöglicht und vielseitig einsetzbar Vorrichtung für das Schultergelenk.

Vorteilhafte Ausführungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gegeben. Der wesentliche Gedanke der Erfindung besteht darin, die je weiligen Prothesenteile, nämlich den Kopf bzw. Das jeweilige Prothesenteil wird vielmehr selbsthemmend in dem Trägerkörper geklemmt. Hierzu greift ein Ansatz des Prothesenteils mit einer sphärischen Umfangsfläche in eine Aufnahme des Trägerkörpers, die sich konisch erweitert. Das jeweilige Vorrichtung für das Schultergelenk kann dadurch gegenüber dem Trägerkörper in einem gewissen Winkelbereich willkürlich gekippt werden, um dann in der jeweiligen Kippstellung in der Aufnahme Vorrichtung für das Schultergelenk Trägerkörpers geklemmt zu werden.

Der Trägerkörper kann somit in herkömmlicher Weise in das Schulterblatt implantiert werden. Bei einer anatomisch normalen Prothese kann dann unabhängig von der genauen Positionierung des Trägerkörpers die Lagerschale durch Verkippen gegenüber dem Trägerkörper optimal ausgerichtet und in dieser optimalen Ausrichtung in dem Trägerkörper festgeklemmt werden.

Damit ergibt sich eine wesentliche Verbesserung der anatomischen Justage der Lagerfläche der Prothese, ohne dass höhere Anforderungen an die Genauigkeit der Implantation erfüllt werden müssen. Wird eine inverse Prothese implantiert, so wird in den am Schulterblatt implantierten Trägerkörper der Kopf der Prothese eingesetzt. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn bei einer Revisionsoperation die normale Prothese durch eine inverse Prothese ersetzt wird.

Vorrichtung für das Schultergelenk in den Knochen des Schulterblattes implantierte Trägerkörper kann dabei verbleiben und es muss lediglich die Lagerschale von dem Trägerkörper getrennt und durch den Kopf der Prothese ersetzt werden.

Um eine normale Prothese in einfacher Weise durch eine inverse Prothese ersetzen zu können, ist es vorteilhaft, wenn auch an dem in den Humerus eingesetzten Schaft ein Trägerkörper angeordnet ist. Bei der normalen Prothese wird dann der Kopf der Prothese in den mittels des Schaftes im Humerus verankerten Trägerkörper eingesetzt. Um eine inverse Prothese einzusetzen, wird die Lagerschale der Prothese in den am Humerus verankerten Trägerkörper eingesetzt. Der Austausch einer normalen Prothese durch eine inverse Prothese ist damit auch am Humerus möglich, ohne dass dort der implantierte Schaft ausgetauscht werden muss.

Vorrichtung für das Schultergelenk weiterer Vorrichtung für das Schultergelenk besteht darin, dass ein komplettes System für verschiedene Schulterendoprothesen aus wenigen Teilen zusammengestellt werden kann. Dieses System besteht aus einem im Knochen des Schulterblattes verankerbaren Trägerkörper, einem Vorrichtung für das Schultergelenk einem Trägerkörper ausgestatteten im Humerus verankerbaren Schaft, einer in die Trägerkörper einsetzbaren Lagerschale und einem in die Trägerkörper einsetzbaren Kopf.

Mit diesem System kann sowohl eine herkömmliche Prothese als auch eine inverse Prothese gebildet werden. In einer vorteilhaften Ausführung der Erfindung besteht die Lagerschale aus einer Stützschale, in welche eine Einlage als Gleitfläche eingesetzt ist.

Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass der Trägerkörper und die Stützschale der Lagerschale aus Metall hergestellt werden können, wodurch sich eine hohe Stabilität der selbsthemmenden Klemmung ergibt. Die Gleitfläche der Stützschale wird durch die Einlage gebildet, die aus einem Werkstoff mit günstigen Gleiteigenschaften, z.

Im Folgenden wird die Erfindung anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:. In den 1 — 13 ist der in das Schulterblatt implantierbare Teil der Prothese mit einer Lagerschale dargestellt, wie sie bei der anatomisch normalen Anordnung der Prothese verwendet wird. Dieser Teil der Prothese weist einen Trägerkörper 10 und eine Lagerschale auf, die aus einer Stützschale 12 und einer Einlage 14 zusammengesetzt ist.

Der Trägerkörper 10 besteht aus einem körperverträglichen Metall, beispielsweise aus Titan oder einer Titanlegierung, insbesondere einer Titan-Aluminium-Legierung. Die Stützschale 12 besteht ebenfalls aus einem solchen biokompatiblen Metall. Die Einlage 14 besteht aus einem Werkstoff mit guten Gleiteigenschaften für den Werkstoff des Kopfes der Prothese, vorzugsweise aus einem biokompatiblen Kunststoff, insbesondere aus Polyethylen.

In den 1 und 2 ist das zusammengesetzte Prothesenteil dargestellt. Die 3 bis 6 zeigen den Trägerkörper 10 als Einzelteil. Die 7 bis 9 zeigen die Stützschale 12 als Einzelteil.

Die 10 bis 13 zeigen die Einlage 14 als Einzelteil. Der Trägerkörper 10 hat die Form einer flachen Platte mit einer Materialstärke von etwa 5 mm. Die obere Umfangskontur 16 und die untere Umfangskontur 18 sind als zur Mittelachse des Trägerkörpers 10 konzentrische Kreisbogen geformt.

Die Seitenlinien 20 werden durch gerade Sekanten gebildet. Die mediale Fläche 22 des Trägerkörpers 10mit welcher der Trägerkörper 10 in den Knochen des Schulterblattes implantiert wird, ist vorzugsweise leicht konvex ausgewölbt. In die laterale Fläche des Trägerkörpers 10 ist eine Aufnahme 24 eingearbeitet. Die Aufnahme 24 hat die Form einer flachen ebenen scheibenförmigen Vertiefung, deren Tiefe etwa 5 mm beträgt. Durch die Aufnahme 24 wird längs der oberen Umfangskontur 16 und längs der unteren Umfangskontur 18 jeweils ein Umfangsrand 26 gebildet.

Der Umfangsrand 26 erstreckt sich somit in zwei einander diametral gegenüberliegenden Winkelbereichen. Die Abschrägung ist so gewählt, dass sich beim Einsetzen der Lagerschale in die Konusfläche eine Selbsthemmung ergibt. Zur Implantation des Trägerkörpers 10 in den Knochen des Schulterblattes weist der Trägerkörper 10 Verankerungsmittel auf.

Im dargestellten Ausführungsbeispiel werden die Verankerungsmittel durch einen zentrisch vom Trägerkörper 10 in medialer Richtung abstehenden Zapfen 30 und den Trägerkörper 10 im Bereich der Aufnahme 24 durchsetzende Bohrungen 32 gebildet. Der Trägerkörper 10 wird mit dem Zapfen 30 in eine entsprechende Bohrung des Knochens eingesetzt und kann mittels in die Bohrungen 32 eingesetzter Schrauben befestigt werden.

Andere Verankerungsmittel, die aus dem Stand der Technik bekannt sind, sind im Rahmen der Erfindung möglich. So können statt einem Zapfen 30 zwei oder mehr Zapfen verwendet werden. Anstelle der Zapfen 30 können Dübel verwendet werden. Ein Einsetzen der Verankerungsmittel ist im Presssitz oder als Vorrichtung für das Schultergelenk möglich. Die Befestigung kann zementfrei oder mit Zement erfolgen. Die Stützschale 12 hat die Form einer im Wesentlichen flachen Platte mit einer Höhe von insgesamt etwa 6 mm.

Der Ansatz 34 hat eine Höhe von etwa 3 mm. Die laterale Fläche der Stützschale 12 ist vorzugsweise leicht konkav eingewölbt. Entlang der oberen Umfangskontur 16 und Vorrichtung für das Schultergelenk unteren Umfangskontur 18 weist die Stützschale 12 einen Umfangsrand 38 auf, der an der Innenseite mit einer Hinterschneidung 40 versehen ist.

Lateral auf die Stützschale 12 wird die Einlage 14 aufgesetzt, die in den 10 bis 13 als Einzelteil dargestellt ist. Die mediale Fläche der Einlage 14 ist entsprechend der konkaven Wölbung der Stützschale 12 in medialer Richtung konvex ausgewölbt, so dass die Einlage 14 vollflächig auf der lateralen Fläche der Stützschale 12 aufliegt.

An der medialen Kante der oberen Umfangskontur Vorrichtung für das Schultergelenk und der unteren Umfangskontur 18 weist die Einlage 14 jeweils einen kleinen radialen Vorrichtung für das Schultergelenk 42 auf, mit welchem die Einlage 14 elastisch in die Hinterschneidung 40 des Umfangsrandes 38 der Stützschale 12 eingeschnappt werden kann. Dadurch ist die Einlage 14 formschlüssig an der Stützschale 12 festgelegt. Die aus Stützschale 12 und Einlage 14 gebildete Lagerschale wird mit dem Ansatz 34 der Stützschale 12 in die Aufnahme 24 des Trägerkörpers 10 eingesetzt.

Aufgrund der sphärischen Mantelfläche 36 des Ansatzes 34 und deren Abstand von ca. In jeder Kippstellung kann dann die Stützschale 12 mit ihrem Ansatz 34 in die Aufnahme 24 des Trägerkörpers 10 eingedrückt werden. Aufgrund des Konuswinkels der inneren Mantelfläche 28 des Umfangsrandes 26 der Aufnahme 24 ergibt sich dabei eine selbsthemmende Klemmung des Ansatzes 34 in der Aufnahme 24so dass die Stützschale 12 mit der Einlage 14 in der jeweils gewählten Kippstellung fest mit dem Trägerkörper 10 verbunden ist.

Bei der Vorrichtung für das Schultergelenk der Prothese wird zunächst der Vorrichtung für das Schultergelenk 10 in das Schulterblatt implantiert, wobei selbstverständlich eine möglichst günstige Positionierung des Trägerkörpers 10 angestrebt wird. Die Lagerschale kann dann durch Verkippen nach oben und unten und nach dorsal und ventral so feinjustiert werden, dass eine optimale Ausrichtung für die Aufnahme des Kopfes in der konkaven Wölbung der Einlage 14 erreicht wird.

In dieser Kippstellung wird dann die Lagerschale mit dem Ansatz 34 in die Aufnahme 24 eingedrückt, so dass die Lagerschale durch die selbsthemmende Klemmung in dieser Kippstellung bezüglich des Trägerkörpers 10 fixiert ist. Bei der anatomisch normalen Ausführung der Prothese wird ein Kopf der Prothese mittels eines Schaftes im Humerus verankert. Der Kopf wird gleitend in der mittels des Trägerkörpers 10 im Knochen des Schulterblattes verankerten Lagerschale aufgenommen.

Der Kopf kann dabei in an sich bekannter Weise ausgebildet sein, d. Für eine inverse Prothese kann anstelle der Lagerschale ein halbkugelförmiger Kopf 44wie er in den 14 und 15 dargestellt ist, in den Trägerkörper 10 eingesetzt werden. Vorrichtung für das Schultergelenk Trägerkörper Vorrichtung für das Schultergelenk ist dabei in der zuvor beschriebenen Weise ausgebildet und ist in der zuvor beschriebenen Weise in dem Knochen des Schulterblattes implantiert.

Der Kopf 44 weist an seiner medialen Fläche, die in etwa einer Äquatorialebene entspricht, einen Ansatz 34 auf, der Vorrichtung für das Schultergelenk entsprechender Weise ausgebildet ist, wie dies anhand der 7 bis 9 für den Ansatz 34 der Lagerschale beschrieben ist. In den 17 und 18 ist eine Ausführung des in den Humerus implantierbaren Teiles der Prothese gezeigt.

Ein Schaft 46 wird in den Markhohlraum des Humerus mit oder ohne Zement eingesetzt. Der Schaft 46 kann in beliebiger bekannter Weise gestaltet sein.

In der Zeichnung ist jeweils nur das kopfseitige Ende des Schaftes 46 dargestellt.