Was für einen Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule

Ein Bandscheibenvorall in der HWS (Halswirbelsäule) - Eine Schmerzpatientin aus Fulda

Schmerzen in der rechten Seite in den Rücken und Wirbelsäule

Rückenschmerzen, die ins Bein oder in den Arm ausstrahlen, können auf einen Bandscheibenvorfall hinweisen. Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Gesundheitsproblemen. In der Folge kann er auf Nerven drücken und Schmerzen auslösen. Jede unserer 23 Bandscheiben besteht im Inneren aus dem sogenannten Gallertkern Nucleus pulposusder wie eine Art Gelkissen wirkt.

Dieser ist von einem harten Faserring Anulus fibrosus umgeben, der die Bandscheibe in ihrer Position fixiert. Mit dem Alter sinkt der Wassergehalt und somit die Elastizität der Bandscheibe. Manchmal ist auch der Übergang von der Brust- zur Lendenwirbelsäule thorakolumbal oder von der Lendenwirbelsäule zum Kreuzbein lumbosakral betroffen.

Privatdozentin Dr. Carla Jung ist Fachärztin für Neurochirurgie. Mehr zu den Symptomen bei einem Bandscheibenvorfall lesen Sie hier. Wer viel sitzt, schwere Lasten hebt, übergewichtig ist oder den Rücken was für einen Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule belastet, setzt den Bandscheiben zu.

Halten sie der Belastung nicht mehr Stand, kommt es zum Bandscheibenvorfall. Zum einen spielen Alterungsprozesse eine Rolle. Denn je älter ein Mensch wird, desto mehr verlieren die Bandscheiben an Elastizität. Der stützende Faserring wird spröder und gibt schneller nach. Zum anderen belasten Übergewichtmangelnde Bewegung, ständiges Sitzen und schweres Heben die Bandscheiben vermehrt.

Dies begünstigt Bandscheibenvorfälle. Sie setzt sich aus den Wirbelkörpern zusammen, die den Wirbelkanal formen. Durch diesen verläuft das Rückenmark. Auf Höhe eines jeden Wirbels treten aus dem Rückenmark seitlich Nerven aus, die bestimmte Körperteile versorgen.

Zwischen den einzelnen Wirbelkörpern sitzen wie ein Puffer die Bandscheiben. Die Bandscheiben bestehen im Inneren aus einem weichen elastischen Gallertkern Nucleus pulposus. Der Gallertkern saugt sich mit Wasser voll, das er vor allem im Liegen von der umgebenden Gewebsflüssigkeit abzapft. Tagsüber wird die Flüssigkeit, bedingt durch den Druck, der auf den Bandscheiben im Stehen oder Sitzen lastet, wieder aus dem Inneren der Bandscheibe herausgepresst.

Je älter ein Mensch wird, desto weniger gut können die Bandscheiben Wasser im Inneren aufnehmen. Dies betrifft auch den stützenden Faserring, der mit der Zeit von feinen Rissen durchsetzt ist.

Passiert letzteres, liegt ein Bandscheibenvorfall Prolaps, Discusprolaps vor. Obwohl durch den Alterungsprozess der Bandscheibe eher ältere Menschen an Bandscheibenvorfällen leiden, können auch junge Menschen Probleme damit haben. Hierbei spielen unter anderem Übergewicht und eine falsche Belastung beziehungsweise eine Überlastung der Wirbelsäule eine Rolle. Aber auch die Gene können einen Bandscheibenvorfall bei Jüngeren begünstigen. Da die Hauptlast unseres Körpers von der Lendenwirbelsäule getragen wird, kommt es in den meisten Fällen rund 90 Prozent in diesem Bereich zu einem Bandscheibenvorfall.

Deutlich seltener etwa zehn Prozent der Fälle ist die Halswirbelsäule betroffen. Fehlhaltungen und Fehlbewegungen begünstigen Probleme mit den Bandscheiben. Wer sich zum Beispiel nach vorne beugt und mit krummem Rücken einen Kasten Wasser hochhebt, der übt eine enorme Belastung auf die Lendenwirbelsäule aus — und damit auch einen vermehrten Druck auf die Bandscheiben.

Richtig wäre es dagegen, was für einen Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule die Knie zu gehen und den Wasserkasten mit geradem Rücken hochzuheben. Ebenso werden die Bandscheiben vermehrt belastet, wenn jemand sehr lange sitzt.

Zusätzlich kann eine genetische Veranlagung das Risiko eines Bandscheibenvorfalls erhöhen, ebenso wie Übergewicht und zu wenig Bewegung. In seltenen Fällen kann eine vorgeschädigte Bandscheibe durch einen Unfall weiter hervortreten und sich zu einem Bandscheibenvorfall entwickeln. Die Halswirbelsäule und deren Bandscheiben werden was für einen Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule belastet, wenn ein Mensch etwa über viele Jahre was für einen Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule Lasten auf den Schultern trägt oder kopfüber arbeitet.

Zur Diagnosestellung eines Bandscheibenvorfalls fragt der Arzt den Patienten zunächst ausführlich nach seinen Beschwerden. Dann untersucht was für einen Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule Arzt ihn körperlich. Wie der Arzt einen Bandscheibenvorfall diagnostiziert, erfahren Sie hier. Bei bis zu 90 Prozent der Patienten bessern sich die Beschwerden mithilfe einer konservativen Therapie oder verschwinden nach einigen Wochen sogar vollständig. Eine Operation ist nur selten nötig, beispielsweise wenn die konservative Therapie versagt, der Bandscheibenvorfall starke, schmerzmittelresistente Schmerzen hervorruft oder Lähmungserscheinungen auslöst.

Mehr zur Therapie bei Bandscheibenvorfall lesen Sie hier. Eine starke Rückenmuskulatur und das Vermeiden starker Belastungen der Wirbelsäule sind die wichtigsten Faktoren, um einem Bandscheibenvorfall vorzubeugen. Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich. Im Auto, vor dem Computer, auf dem Sofa: Wir sitzen zu was für einen Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule und zu lange.

Auch psychische Ursachen kommen infrage. Geben Sie Rückenschmerzen keine Chance. Wie Sie Ihren Rücken wieder mobilisieren, zeigt unser Video. Plus gezieltes Training zum nachmachen: fünf einfache Übungen für jeden Tag.

Lernen Sie Ihren Rücken kennen, erfahren Sie, welche Diagnose- und Therapieverfahren was für einen Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule gibt und wem diese wie helfen. Damit auch Sie Ihr Leiden endlich überwinden.

Die wichtigsten medizinischen Untersuchungen: Verständlich erklärt. Thema: Bandscheiben. Bandscheibenvorfall: Symptome, Diagnose, Therapie Rückenschmerzen, die ins Bein oder in den Arm ausstrahlen, können auf einen Bandscheibenvorfall hinweisen. Übersicht Symptome Diagnose Therapie. Was ist ein Bandscheibenvorfall? Symptome: Welche Beschwerden ruft ein Bandscheibenvorfall hervor? Ursachen und Risikofaktoren Wer viel sitzt, schwere Lasten hebt, übergewichtig ist oder den Rücken falsch belastet, setzt den Bandscheiben zu.

Wofür sind die Bandscheiben überhaupt da? Was führt zum Bandscheibenvorfall? Lendenwirbelsäule oder Halswirbelsäule überlastet? Diagnose: Wie stellt der Arzt einen Bandscheibenvorfall fest? Therapie: Wie lassen sich Bandscheibenprobleme behandeln? Einem Bandscheibenvorfall richtig vorbeugen Eine starke Rückenmuskulatur und das Vermeiden starker Belastungen der Wirbelsäule sind die wichtigsten Faktoren, um einem Bandscheibenvorfall vorzubeugen. Denn mit Gymnastik und Sport wird die Rückenmuskulatur gestärkt und die Wirbelsäule entlastet.

Es gibt besonders rückenfreundliche Sportarten — etwa Schwimmen Rückenschwimmen oder Brustschwimmen mit Kopf unter Wasser oder Radfahren mit erhöhtem Lenker.

Übergewicht zu vermeidenentlastet ebenfalls die Wirbelsäule. Daher ist es wichtig, auf ein gesundes Körpergewicht zu achten. Die richtige Matratze trägt dazu bei, dass die Wirbelsäule nachts nicht in einer ungünstigen Haltung verharrt. Wer viel sitzen muss, sollte zwischendurch öfters aufstehen, sich strecken und ein wenig bewegen. Wer schwere Lasten hebt, sollte die Gegenstände rückenfreundlich bewegen. Also nicht mit krummem Rücken den Kasten Wasser hochwuchten, sondern in die Knie gehen, das Kreuz gerade halten und den Kasten hochheben.

Arme eng am Körper lassen und Lasten am besten nicht einseitig heben. Zum Thema. Symptome zum Nachschlagen. Ratgeber von A - Z. Laborbefunde verstehen. Nach Oben scrollen.