Gras behandeln Rückenschmerzen

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Denn seit dem Gras behandeln Rückenschmerzen In welchem Krankheitsfall eine Cannabis-Behandlung sinnvoll ist, entscheidet allein der Arzt. Zuvor war das sehr viel komplizierter. Selbst wenn Patienten einen Arzt hatten, der bereit war, sie bei der Cannabis-Therapie zu unterstützen, mussten sie sich mit einem zähen Verordnungsprozess auseinandersetzen. Danach bekamen sie zwar in der Apotheke auf Rezept Cannabis, mussten aber selbst dafür zahlen.

Seine Patienten empfängt er auch liegend. Franjo Grotenhermen: Von den 1. Insgesamt habe ich 1. Sind Sie Gras behandeln Rückenschmerzen oder Aktivist? Ich bin ein akzeptierter Aktivist, weil ich ein akzeptierter Kenner der Materie bin. Wenn ich nur Aktivist wäre, aber keine wissenschaftlichen Artikel schreiben könnte, dann wäre das nur halb so wirksam. Mit welchen Krankheiten bekommt man bei Ihnen Gras als Medizin? Im Grunde lassen sich die Patienten in fünf Gruppen unterteilen: Erstens Patienten mit chronischen Schmerzen, dazu gehören Phantomschmerzen oder Migräne.

Zur vierten Gruppe gehören chronisch entzündliche Erkrankungen wie Rheuma. Und die Krankheiten, bei Gras behandeln Rückenschmerzen Sie Cannabis verschreiben dürfen, sind im Gesetz festgeschrieben? Nein, in Deutschland haben wir durchgesetzt, dass es nicht um bestimmte Krankheitsbilder geht, sondern um die Schwere einer Erkrankung. Damit liegt es Gras behandeln Rückenschmerzen Urteil des Arztes, ob Cannabis einem Patienten hilft oder nicht. Also schaffen Sie als Arzt immer wieder neue Präzedenzfälle?

Ich habe viele Patienten, bei deren Krankheitsbildern ich vorher nicht wusste, dass Cannabis wirkt. Zum Beispiel bei starkem Schwitzen oder bei einer schweren Form der Akne, die man sonst Gras behandeln Rückenschmerzen operativ behandeln kann.

Patienten entdecken an sich selbst, dass Cannabis wirkt. Hatten Sie einen Fall, der Sie besonders beeindruckt hat? Viele Patienten gehen hier raus und sagen: "Sie haben mir das Leben gerettet. Viele starten dann nochmal durch und machen zum Beispiel ihr Studium zu Ende. Was genau wirkt denn in Cannabis eigentlich? THC ist am besten erforscht. CBD hat antipsychotische Gras behandeln Rückenschmerzen antiepileptische Eigenschaften.

Es gibt auch noch andere Wirkstoffe, wie Cannabinol, das Gras behandeln Rückenschmerzen krebshemmend. Gibt es Fälle mit krassen Nebenwirkungen? Ich hatte Patienten, die von hohen Dosierungen Angstzustände bekommen haben. Da merkt man dann, dass manche Menschen sehr sensibel auf Cannabis reagieren.

Ich gehe davon Gras behandeln Rückenschmerzen, dass es auch viele enttäuschte Patienten gibt. Wenn Patienten kommen und sagen "Das ist meine letzte Rettung", dann ist das immer schon schlecht, weil es halt nicht bei jedem positiv wirkt.

Das muss Gras behandeln Rückenschmerzen realistisch sehen. Sie haben schon vor dem neuen Gesetz medizinisches Cannabis verschrieben — was hat sich seit März verändert?

Vor dem neuen Gesetz musste der Patient selbst einen Antrag für eine Cannabis-Therapie stellen und ein Arzt musste diesen mit seinem medizinischen Befund unterstützen. Heute kann jeder Arzt einfach Cannabis verschreiben, wenn er überzeugt ist, dass es dem Patienten hilft.

Allerdings muss der Patient, wenn er eine Kostenübernahme der Krankenkasse anstrebt, immer noch einen Antrag stellen und der Arzt muss versichern und begründen, dass die Cannabis-Therapie wirklich wirksam ist. Falls jemand die Kosten selbst trägt, kann er das Cannabis bei einer Apotheke kaufen, Gras behandeln Rückenschmerzen dass jemand davon erfährt.

Müssen Sie denn nirgendwo melden, dass Sie jemandem Cannabis verschreiben? Ich unterliege der ärztlichen Schweigepflicht und darf niemandem sagen, dass jemand Cannabis als Medizin verwendet. Einzig wenn die Krankenkasse die Therapie zahlt, muss der Arzt nach dem neuen Gesetz an einer begleitenden Datenerhebung des Bundesinstituts für Gesundheit teilnehmen — aber die erhobenen Daten sind anonymisiert.

Es wird also nicht kontrolliert, ob die Therapie bei einem Patienten wirklich notwendig ist? Nein, das liegt ganz im Urteil des Arztes. Manche verschreiben Cannabis eben bereitwilliger als andere. Das ist auch richtig so.

Die Diskussion, wann man Cannabis einsetzen sollte und wann nicht, gehört eben in die Ärzteschaft — und nicht in den Gerichtssaal. Wie gehen die deutschen Ärzte mit medizinischem Cannabis um? Viele Ärzte haben Angst, Cannabis zu verschreiben. Viele glauben auch nicht an die Wirksamkeit. Das hat viel Gras behandeln Rückenschmerzen Unwissenheit zu tun. Es wird einige Jahre dauern, bis das durch Artikel in Fachzeitschriften in die deutsche Ärzteschaft gedrungen ist.

Hinzu kommt, dass es recht aufwändig ist, Cannabis zu verschreiben. Für die Datenerhebung, die eine Therapie begleitet, und die Begründungen bei Krankenkassen werden die Ärzten nicht Gras behandeln Rückenschmerzen. Ist Cannabis ihr Kerngeschäft, weil es sonst so wenige Ärzte gibt, die das machen? Ja, es gibt einfach zu wenige Ärzte, die Cannabis verschreiben.

Patienten kommen aus ganz Deutschland zu mir, besonders viele aus Gras behandeln Rückenschmerzen und Baden-Württemberg.

Teilweise warten die Leute ein Jahr, um einen Termin bei mir zu bekommen. Regt es Sie auf, dass die Politik nicht von ihrem Standpunkt abzubringen ist, dass Cannabis illegal ist?

Ist Cannabis als Schmerzmittel gesünder als Ibuprofen oder Paracetamol? Das ist eine Frage der Anwendungsdauer. Wenn Gras behandeln Rückenschmerzen akut gegeben wird, ist es gut verträglich, auf Dauer bereitet es aber Magen- und Nierenprobleme.

Langfristig ist man mit Cannabis besser dran, wenn man es gut verträgt. Cannabis wirkt allerdings nicht bei akuten Schmerzen. Wenn Sie zum Arzt gehen und sich ein Zahn ziehen lassen, wirkt Cannabis nicht besonders gut. Raten Sie Ihren Patienten ab, Cannabis zu rauchen? Rauchen ist sicherlich nicht die beste Art, Medizin einzunehmen. Aber natürlich wird ein halbes Gramm Cannabis, das ein Patient am Tag raucht, nicht dramatischer sein als ein oder zwei Tabakzigaretten. Wenn man fünf Gramm am Tag braucht, fällt das natürlich schon ins Gewicht.

Aber es gibt viele Alternativen zum Rauchen. Kann man von Cannabis abhängig werden? Ja klar. Die psychische Abhängigkeit bei Cannabis ist recht hoch. Die körperliche Abhängigkeit ist ungefähr so stark wie bei Tabakkonsum.

Ich kenne Kiffer, die mit 50 aufhören wollen, aber Probleme haben. Für andere ist es kein Problem. Sollten junge, gesunde Menschen kiffen? Die Frage Gras behandeln Rückenschmerzen lauten: Ist Gras behandeln Rückenschmerzen schlimm, wenn junge Leute mal einen Alkoholrausch haben oder kiffen? Da ist die Antwort: höchstwahrscheinlich nicht. Weed Week. Foto mit freundlicher Genehmigung von Franjo Grotenhermen.