Schmerzen im Nacken und Rückenschäden

Steifer Nacken, Nackenschmerzen und Schiefhals sofort lösen

Bruch des Halses des Radius des Ellbogens bei Kindern

Jeder zweite Erwachsene hat mindestens einmal im Leben mit Nackenschmerzen zu tun. Oft dabei: ein steifer Hals, Schmerzen an Schulter und Arm. Was dahintersteckt und was hilft. Bis der Nacken streikt, hat er oft schon viel weggesteckt — mehr jedenfalls, als uns bewusst Schmerzen im Nacken und Rückenschäden. Die unangenehm ziehenden oder bohrenden Schmerzen : Vielleicht nur die Spitze des Eisbergs?

Schon eine Schmerzen im Nacken und Rückenschäden Zusatzbelastung, auch Stresskann genügen, und die mühsam beibehaltene Balance kippt. Schmerzen können Fehlhaltungen verstärken und diese wiederum den Schmerz verfestigen — ein Teufelskreis entsteht. Eine Blockade wie der akute Schmerzen im Nacken und Rückenschäden kann sogar zum Innehalten zwingen.

Schmerzen gehören behandelt. Auch um zu vermeiden, dass sie zu Nervenveränderungen führen und dabei eine Art Schmerzgedächtnis entsteht siehe Grafik. Es gibt viele Möglichkeiten, um einzugreifen. Was Sie selbst dazu beitragen können, lesen Sie am Ende dieses Beitrags.

Akut sind Nackenschmerzen, die Schmerzen im Nacken und Rückenschäden zu drei Wochen dauern. Wenn sie nach einem beschwerdefreien Monat wieder aufflammen, auch wiederholt, werden sie als wiederkehrend rezidivierend bezeichnet. Halten Nackenschmerzen länger als etwa drei Monate an, gelten sie als chronisch.

Wie bei Rücken- oder Kreuzschmerzen unterscheiden Ärzte bei Nackenschmerzen auch, ob eine spezifische Ursache vorliegt oder ob es sich um nicht Schmerzen im Nacken und Rückenschäden Beschwerden handelt. Hier sind normalerweise keine weiteren Untersuchungen notwendig. Bei weitem an erster Stelle der Ursachen stehen überlastete, verspannte Muskeln — lästig, aber überwiegend harmlos.

Mitunter können die Verspannungen auch einen psychischen Hintergrund haben. Darauf kann, muss aber nicht, zum Beispiel eine begleitende depressive Verstimmung hinweisen siehe weiter unten. Dann sind ebenfalls oder erstmals Beschwerden wie Schmerzen und Einschränkungen bei Bewegungen des Halses möglich. Würde man zum Beispiel bei allen Menschen über fünfzig Jahren die Halswirbelsäule röntgenkäme eine Menge auf den ersten Blick Krankhaftes dabei heraus — auch bei jenen, die sich Schmerzen im Nacken und Rückenschäden oder keine Beschwerden haben.

Mit vermehrter Muskelanspannung können beispielsweise neurologische Krankheitsbilder wie die sogenannten zervikalen Dystonien einhergehen. Dystonie bedeutet so viel wie "Fehl-Anspannung". Sind einzelne Körperbereiche betroffen, handelt es sich um fokale Dystonien. Durch krankhaft überaktive Hals- und Nackenmuskeln etwa kommt es zu unwillkürlich ausgelösten ungewöhnlichen Kopfstellungen. Je nach Art und Richtung der Bewegungen lassen sich verschiedene Formen unterscheiden.

Die Ursachen dieser Dystonien sind ganz unterschiedlich. Mehr dazu weiter unten im Abschnitt "Schiefhals". Ein Fibromyalgiesyndrom geht mit erheblichen Muskel- Schmerzen einher.

Der Nacken ist hier nur eine von mehreren Schmerzzonen am Körper. Die Ursachen sind noch unklar siehe unten. Infektionen im Kopf- und Halsbereich, rheumatische Krankheiten sowie einige Tumor- und Knochenerkrankungen zählen wiederum zu den seltenen Ursachen von Nackenschmerzen. In der Folge kann es zu akuten oder chronischen Beschwerden kommen.

Je nach Ursache treten neben Nackenschmerzen meist weitere Symptome auf, etwa Fiebereingeschränkte Beweglichkeit des Kopfes, ein Gefühl der Steifigkeit oder aber Instabilität der Halswirbelsäule, Schmerzen in anderen Bereichen des Bewegungssystems, Schluckbeschwerden und anderes mehr. Eine Schmerzen im Nacken und Rückenschäden Form des Schlaganfallsdie das Kleinhirn betrifft Kleinhirninfarktkann unter anderem mit Nackenschmerzen, starken Schwindelanfällen und erheblichen Schmerzen im Nacken und Rückenschäden einhergehen.

Wichtig: Alarmieren Sie bei solchen Symptomen wie auch bei hohem Fieber, Benommenheit oder nach einer plötzlichen Ohnmacht mit ungewöhnlichen Schmerzen im Kopf oder Oberkörper umgehend den Notarzt Notruf Rettungsleitstelle: Dies gilt natürlich auch bei Verletzungen des Kopfes und der Hals- Wirbelsäule.

Tatsächlich sind bei Nackenschmerzen Verletzungen der Halswirbelsäule recht häufig im Spiel. An den Kopf-Hals-Gelenken, an den unterhalb davon liegenden Halswirbeln und ihren Gelenken, an Bändern und Bandscheiben sind komplizierte Schäden, teils auch mit schwerwiegenden neurologischen Folgen, möglich.

Dagegen gehört das unkomplizierte Schleudertrauma am Hals auch Dezelerationstrauma oder Distorsion in der Regel — trotz anfangs oft starker Schmerzen — zu denjenigen Verletzungen, die nicht schwerwiegend sind und zudem eine sehr gute Prognose haben. Dass anhaltende Nackenschmerzen auf die Stimmung schlagen können, ist nicht verwunderlich.

Dennoch: Vielfach zeigen sich Depressionen auch mit körperlichen Symptomen, etwa Schmerzen des Bewegungssystems, eben auch Nackenschmerzen, sodann SchlafstörungenMüdigkeit und vieles mehr. Erster Ansprechpartner bei Nackenschmerzen ist in der Regel der Hausarzt. Bei Bedarf wird er einen Orthopäden hinzuziehen. Die zuständigen Fachärzte entscheiden dann über weitere Diagnoseschritte.

Die Behandlung richtet sich nach der Ursache. So weh ein "nur gestresster" Nacken mit akut verspannten Muskeln tun kann, so absehbar erholt er sich auch wieder. Ein kurzzeitig eingenommenes Schmerzmittel siehe auch unten: Abschnitt "Nackenschmerzen: Therapie" kann die Schmerzen lindern helfen. Lassen Sie sich dazu auch in der Apotheke beraten und beachten Sie die Hinweise in der Packungsbeilage. Ärzte empfehlen oft, bald mit sanften Bewegungsübungen unter physiotherapeutischer Anleitung zu beginnen.

Unbedingt anzuraten ist eine Arbeitsplatzgestaltung nach ergonomischen Gesichtspunkten. Teilweise können Entspannungsverfahren hilfreich sein, etwa bei stressbedingten Muskelverspannungen oder bei Spannungskopfschmerzen, die häufig im Nacken beginnen siehe unten, Abschnitt: "Nackenschmerzen: Therapie".

Das gilt auch bei Instabilität der Halswirbelsäule beziehungsweise an den Kopfgelenken, zum Beispiel infolge einer rheumatischen Erkrankung oder Verletzung. Dabei geht es um:. Er erklärt längst nicht alles, was den Nacken plagt. Mehr dazu unten im Abschnitt "Weitere Ursachen mechanisch bedingter Nackenschmerzen". Vorsichtig geschätzt hat mindestens zehn Prozent der Bevölkerung mindestens einmal im Leben mit verspannungsbedingten Nackenschmerzen zu tun, viele Betroffene mehrmals oder anhaltend.

Dabei kommt es mitunter auch zu einem mehr oder weniger steifen Nacken. Denn in ihrer Funktion gestörte Muskeln verkürzen sich und können die Mechanik am Hals empfindlich beeinträchtigen. Die Rede ist hier hier auch von myofaszialen oder funktionellen, unspezifischen Beschwerden. Die Schmerzen sind meist auf einer Seite zu spüren. Häufig strahlen sie auch in den Hinterkopf, in die Schulter oder den oberen Rücken aus.

Fehlhaltungen können begünstigend sein, die Muskeln verspannen sich noch mehr. So entsteht leicht ein Teufelskreis. Beispiel Handynacken: Die typische, nach vorne geneigte Haltung bei Handy- oder Tabletnutzung belastet die Halswirbelsäule bis zu fünfmal mehr als normale Körperpositionen mit erhobenem Haupt.

Da kommen nämlich schnell bis zu 30 Kilogramm Extralast zum Tragen. Bei einer durchschnittlichen Handynutzung von etwa vier Stunden täglich bedeutet das Schwerstarbeit für die Wirbelsäule. Der Arzt stellt die Diagnose in der Regel klinisch, also aufgrund der Krankengeschichte Anamnese und des Schmerzen im Nacken und Rückenschäden Untersuchungsbefundes. Andernfalls wird der Arzt die Diagnose überprüfen. Sie können, müssen aber nicht, ihrerseits Muskelverspannungen auslösen oder diese verstärken.

Die Bandscheiben verlieren an Elastizität und Höhe. Dadurch kann es zu einer latenten Instabilität kommen. Im Gegenzug können sich Wirbelkanten vermehrt aufwerfen oder Sporne bilden — der neu angesetzte Knochen ist ein Versuch der Stabilisierung. Allerdings sind der Folge auch entzündliche Veränderungen an den verschiedenen Kontaktstellen innerhalb der Wirbelsäule möglich: etwa zwischen Bandscheiben und Wirbeln aktivierte Osteochondrose oder an den kleinen Gelenken zwischen den Wirbeln, den sogenannten Facettengelenken.

Nach Ruhephasen wird dann zum Beispiel häufig ein Steifigkeitsgefühl im Nacken verspürt. Zudem treten Schmerzen im Nacken und Rückenschäden Nackenschmerzen auf, die auch in die Schulter ausstrahlen können.

Der Arzt nennt das pseudoradikulär. Dies bedeutet, dass die Beschwerden nicht von gereizten Nervenwurzeln am Rückenmark ausgehen, was eher noch die günstige Variante ist. Eine Wurzel motorisch liegt weiter vorne und schickt auszuführende Befehle an Organe, etwa Muskeln. Die andere Wurzel sensibel liegt weiter hinten und leitet Empfindungen aus dem Körper ans Gehirn weiter.

Beide Wurzeln einer Seite vereinigen sich zum Rückenmarksnerv Spinalnerv. Manchmal engen knöcherne Veränderungen an Wirbeln den Wirbelkanal seitlich ein. Der Arzt kann bei der Untersuchung in etwa feststellen, ob ein radikuläres Symptombild vorliegt bei solchen Einengungen im Halswirbelbereich können die Schmerzen auch geringer ausgeprägt sein als die anderen Symptome.

Doch können Gefühlsstörungen wie Kribbeln manchmal auch pseudoradikuläre Schmerzen begleiten. Die Unterscheidung des Arztes zwischen pseudoradikulär und radikulär ist wichtig, da insbesondere bei Verdacht auf ein radikuläres Symptombild genauere Untersuchungen erfolgen müssen siehe unten: "Nackenschmerzen: Diagnose". Schmerzen im Nacken und Rückenschäden Beispiele:. Achtung: Kurzfristiges Kribbeln und Taubheitsgefühle am Arm, die bald wieder abklingen, können mitunter nur eine Frage der Schlafposition sein.

Wenn es ständig auftritt, sollte ein Arzt das überprüfen. Verletzungen der Halswirbelsäule gehören ebenfalls zu den Ursachen für mechanisch ausgelöste Nackenschmerzen. Info : Zeichnet sich bei einem akuten Schiefhals unklarer Ursache nach höchstens drei Tagen keine Besserung ab, sollte ein Arzt hinzugezogen werden, bei weiteren akuten Beschwerden natürlich umgehend.

Für diese Nackenschmerzart kommen verschiedene Ursachen infrage, die das Bewegungssystem mit- betreffen. Dabei geht es in erster Linie um Erkrankungen innerer Organe oder des Bewegungssystems selbst. Entzündlich-rheumatische Erkrankungen sind systemische Krankheitsbilder, bei denen der Nacken meist nur eine der mitbetroffenen Körpergegenden ist: Systemisch bedeutet, dass mehrere Organe erkranken können.

Beispiele hier: die rheumatoide Arthritis auch Rheuma; entzündliche Schädigung von Anteilen der oberen Halswirbelsäule, eventuell Instabilität oder auch die Bechterew-Krankheit und verwandte Krankheitsbilder mit Verknöcherungen und Versteifungen an der Wirbelsäule.

Zum anderen kommen bei Systemkrankheiten entzündliche Muskelschmerzen vor, zum Beispiel bei der Schmerzen im Nacken und Rückenschäden Polymyalgia rheumatica. Diese Erkrankung tritt hauptsächlich nach dem Lebensjahr auf und betrifft Frauen deutlich häufiger als Männer. Damit sind jeweils entsprechend lokalisierbare Schmerzen verbunden.